Quade baut neues Labor und Versorgungszentrum in Köln

Bei der Grundsteinlegung in Ossendorf, v.l.: Bernd Hartmann, Partner Vollack West, der Ehrenfelder Bezirksbürgermeister Volker Spelthann, Dr. med. Jürgen Zastrow, Vorsitzender der Kreisstelle Köln der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein, sowie Dr. Annegret Quade, Ärztliche Leitung & Geschäftsführung MVZ Labor Dr. Quade & Kollegen

Medizinische Analytik auf höchstem Niveau – das wird ab 2023 im neuen, nachhaltigen Diagnostiklabor des MVZ Labor Dr. Quade & Kollegen in Köln möglich sein. Eine Bruttogeschossfläche von rund 12.800 Quadratmetern auf drei Etagen bietet künftig Platz für vollautomatisierte Laborstraßen, auf denen täglich tausende Tests analysiert werden. Gerade legte das Unternehmen den Grundstein für dieses zukunftsweisende Projekt.

Dr. Annegret Quade, Bauherrin und Geschäftsführerin des MVZ Labor Dr. Quade & Kollegen, betonte in ihrem Grußwort: „Unser Laborbetrieb ist in der Vergangenheit kontinuierlich gewachsen. Das Neubauprojekt mit einem hochmodernen Diagnostiklabor wird unsere Arbeitsabläufe und den Materialfluss optimieren und uns Raum für weiteres Wachstum bieten.“ Der neue Gebäudekomplex für 350 Beschäftigte wird aus einem Laborgebäude und einer Verwaltung bestehen, in der unter anderem labornahe Praxen Platz finden. Zwischen den beiden Baukörpern wird ein Seminarraum „schweben“, der die unterschiedlichen Bereiche miteinander verbindet. Außerdem sind ein Betriebskindergarten und eine Tiefgarage mit 133 Stellplätzen vorgesehen. Darüber hinaus wird es eine umfassende Infrastruktur für E-Mobilität geben.

Ein Fokus bei der Planung des Gebäudes lag auf der effizienten und zuverlässigen Energie-, Kälte- und Wärmeversorgung des Labors, denn: „Als Laborbetreiber ist das MVZ Teil der kritischen Infrastruktur in der Gesundheitsversorgung der Stadt Köln. Wir haben deshalb eine autarke Strom-, Wärme- und Kälteversorgung vorgesehen, die den Normalbetrieb auch bei einem Ausfall der öffentlichen Infrastruktur aufrechterhält“, sagt Bernd Hartmann, Partner bei Vollack. Dazu gehören unter anderem ein biogasbetriebenes Blockheizkraftwerk in Kombination mit Wärmepumpen und Kältemaschinen sowie eine Photovoltaikanlage auf dem Dach. Ein spezielles Belüftungs- und Filterkonzept sorgt für optimale Luftqualität. Das gemäß BEG55 (Bundesförderung für effiziente Gebäude) geförderte, nachhaltige Gebäude wird verglichen mit einem konventionellen Bauwerk 45 Prozent Energie einsparen.