Vollack plant und realisiert neues Landratsamt in Kehl

Bei der Übergabe der Visualisierung, v.r.: Frank Scherer, Landrat Ortenaukreis, Jutta Gnädig, Finanzdezernentin und Achim Müller, Gebäudemanagement Landratsamt Ortenaukreis, Armin Koch Geschäftsführer Vollack Süd, Arnold Sälinger, Amtsleiter Kämmerei und Gebäudemanagement, Dirk Baumbach, Partner Vollack Süd, und Heiko Bartle, Consult Architekt Vollack Süd

Der Ortenaukreis investiert in ein neues, nachhaltiges Verwaltungsgebäude am Standort Kehl, um seine Dienststellen künftig unter einem Dach zu bündeln. Der Neubau in Massivbauweise wird auf einer Bruttogeschossfläche von 3.460 Quadratmetern zukünftig die Kommunale Arbeitsförderung (KOA), das Amt für Soziales und Versorgung, den Kommunalen Sozialen Dienst, die Psychologische Beratungsstelle und das Kfz-Bürgerbüro beherbergen.

Landrat Frank Scherer und Dirk Baumbach, Partner bei Vollack, unterzeichneten den Projektvertrag im Beisein von Jutta Gnädig, Finanzdezernentin Landratsamt Ortenaukreis, und Arnold Sälinger, Amtsleiter Kämmerei und Gebäudemanagement. Frank Scherer betont: „Wir freuen uns, mit Vollack einen kompetenten Partner für die Umsetzung des zukunftsweisenden Projekts gefunden zu haben.“ Dirk Baumbach, Partner bei Vollack, ergänzt: „Stadt, Region und Umwelt sollen von einer Lösung profitieren, die sogar förderwürdig ist und so Deutschlands angestrebte Klimaziele im Blick hat.“

Für den Ortenaukreis entwickelte Vollack eine maßgeschneiderte Lösung, die Mensch und Umwelt in den Mittelpunkt stellt. Das Gebäude ist als KfW-Effizienzhaus 40 konzipiert, die höchste Effizienzstufe für Nichtwohngebäude. Für die Wärme- und Kälteversorgung sorgt eine Betonkernaktivierung, die in Kombination mit einem saisonalen Erdspeicher zuverlässig für angenehme Temperaturen sorgt. Grüne Energie wird eine Photovoltaikanlage produzieren. Das konsequent nachhaltige Energie- und Architekturkonzept wirkt sich positiv auf die Betriebskosten aus. Regionaler Recyclingbeton mit  kurzen Lieferketten trägt zur lokalen Wertschöpfung bei und schont Ressourcen.

Das Gebäude wird nach der Vollack Methode und als Design + Build entstehen. Generalplanung und Bauausführung sind optimal aufeinander abgestimmt, das sorgt für verlässlich getaktete Abläufe nach dem LEAN-Prinzip. Zum Einsatz kommt Building Information Modeling als Kernkompetenz von Vollack. Der Baustart ist für Ende 2023 geplant.