Bäckerei Kasprowicz: Richtfest für neue Backwelt

Eindrucksvoll: gleich sieben Zimmermannsleute waren zum Richtfest angereist

Am Neubau der Bäckerei und Konditorei Kasprowicz im oberbayerischen Pähl feierte die Bauherren-Familie gemeinsam mit Vollack, den ausführenden Betrieben und weiteren Gästen Richtfest. Bis Sommer 2020 entsteht ein zweigeschossiger Neubau mit einer Backstube, die künftig die rund 20 Filialen des Familienunternehmens mit frischer Ware versorgen wird.

Der 3.500 Quadratmeter umfassende Neubau – eine Konstruktion aus Stahlbeton und Holz – bietet insbesondere Raum für eine Backstube, Büros und einen Sozialbereich. Bäckermeister Julian Kasprowicz betonte in seinem Grußwort die Beweggründe für die Investition: „Das neue Gebäude ermöglicht es, unsere Kapazitäten zu erweitern, Betriebsabläufe zu optimieren und gleichzeitig moderne Arbeitsplätze sowie eine angenehme Arbeitsumgebung für unsere Mitarbeitenden zu schaffen.“ Die Entscheidung für den Neubau haben Sohn Julian und Vater Fritz Kasprowicz gemeinsam getroffen. So schlugen zum Richtfest auch beide als Bauherren gemeinsam den symbolischen Nagel ein.

Die enge Bindung der Bäckerei Kasprowicz mit ihrem traditionellen Handwerk zur Region spiegelt sich in der Architektur des Gebäudes wider. „Holz als nachwachsender Baustoff und warme Farben dominieren die Fassade des Neubaus. Die moderne Backstube als Herz der Produktion wird mittels eines erhöhten Pultdaches akzentuiert und öffnet sich in Richtung Westen mit einer großen Glasfront. So kann das Tages­licht optimal in der Produktion genutzt werden“, sagt Claudius Uiker, Partner bei Vollack.

Zudem wird sich das Gebäude durch eine hohe Energieeffizienz auszeichnen: Geplant ist eine Photovoltaikanlage und eine Wärmerückgewinnung, die es ermöglicht, die thermische Energie aus dem Produktionsprozess wieder nutz­bar zu machen. Der Neubau ist als KfW-Effizienzhaus 55 konzipiert, benötigt also 45 Prozent weniger Primärenergie als bei konventioneller Ausführung.