Binder baut in Neckarsulm neues Stammwerk

V.l.: Neckarsulms Oberbürgermeister Steffen Hertwig, Dominik Fieser, Consult Architekt Vollack Süd, Thorsten von Killisch-Horn, Partner + Geschäftsführer Vollack Süd, Neckarsulms Bürgermeisterin Dr. Suzanne Mösel, Dirk Baumbach, Partner Vollack Süd, und Bauherr Markus Binder, Geschäftsführender Gesellschafter der binder Gruppe

Drei bisher getrennte Fertigungen wird der Anbieter von Rundsteckverbindern Binder in einem einzigen Werk für 1000 Mitarbeiter am Stammsitz Neckarsulm zusammenlegen. Der 125 Meter lange, 68 Meter breite und 26 Meter hohe Neubau in der Rötelstraße entsteht in zwei Bauabschnitten. Der erste startete mit der feierlichen Grundstein­legung. Bis 2020 wird ein neuer Logistikbereich mit Warenein- und -ausgang realisiert, ein Hochregallager, eine Kantine mit Dachterrasse und Sozialräume.

Für Markus Binder ist der Neubau ein Meilenstein und wesentlicher Bestandteil der Zukunftsstrategie des Unternehmens: „Mit dem Neubau sichern wir die Zukunft von Binder nachhaltig und sorgen dafür, dass wir auch künftig den Ansprüchen unserer Kunden und des Marktes gerecht werden. Vor allem aber rücken wir das Wohl unserer Mitarbeiter noch stärker in den Fokus und schaffen zukunftsweisende Strukturen.“ Ehrengäste der Grundsteinlegung waren seine Eltern Franz und Margot Binder, die das Unternehmen vor 59 Jahren gegründet haben.

Dirk Baumbach, Partner bei Vollack, erläuterte: „Wir haben uns intensiv mit der Unternehmenskultur und Arbeitsweise von Binder beschäftigt, um eine maßgeschnei­derte Lösung zu entwickeln.“ Durch den Neubau profitiert Binder von kürzeren Wegen, schnelleren Entscheidungen und effizienteren Prozessen. Von besonders modernen Büroarbeits­welten mit attraktiven, ergonomischen Arbeitsplätzen profitieren die Mitarbeitenden nach Abschluss des zweiten Bauabschnitts, der für das Jahr 2023 geplant ist.

Mit dem neuen Firmensitz investiert das Familienunternehmen auch in seine Außen­darstellung. Große Fassadensegel an der transparenten Außenhaut setzen architek­tonische Akzente. Sie tragen zur alleinstellenden Außenwirkung des Unternehmens bei und werten gleichzeitig das Gesicht der Rötelstraße und damit das gesamte Gebiet optisch auf.