Bürogebäude an Stahlinstitut VDEh übergeben

V.l.: Jo. Swodenk, Partner + Geschäftsführer Vollack West, und Hans Jürgen Kerkhoff, Vorsitzender des Stahlinstituts VDEh, platzierten gemeinsam den Grundstein im Gebäude

Pandemiebedingt fanden weder Spatenstich, Grundsteinlegung noch Richtfest statt, die Erstellung des Neubaus für das Stahlinstitut VDEh ging trotzdem reibungslos vonstatten. Nun wurde das Bürogebäude an den zufriedenen Bauherrn übergeben. Hans Jürgen Kerkhoff, Vorsitzender des Stahlinstituts, ließ es sich nicht nehmen, persönlich den letzten (Grund)-Stein in Form einer Kassette mit Bauplänen, der aktuellen Tageszeitung und einem Satz Geldmünzen, gut sichtbar im Boden des Eingangsbereichs einzulassen.

Jo. Swodenk, Partner und Geschäftsführer bei Vollack, brachte dazu noch ein Kunstgeschenk mit – die Figur HERMES des Bildhauers Andreas Helmling: „Wir haben gemeinsam mit VDEh die Anforderungen an den Neubau erarbeitet und analysiert. Auf Basis der Ergebnisse ist eine maßgeschneiderte Gebäudelösung und eine moderne Arbeitswelt für die Institutsmitarbeiter entstanden, die wir heute offiziell übergeben.“

Mit einer Bruttogeschossfläche von 3.250 Quadratmetern entstanden für die Forschungseinrichtung auf drei Vollgeschossen und einem Staffelgeschoss Bürowelten, welche die Kommunikation fördern und die Arbeitsabläufe und Wege optimieren. Die Architektur wird durch eine mehr als 1.500 Quadratmeter große Stahlblech-Vorhangfassade geprägt. Sie verleiht dem Gebäude durch individuell für VDEh gekantete Bleche seinen besonderen Charakter.

In drei Trockenlaboren werden künftig Härte- sowie Optische und Elektronische Messungen durchführt. Die begrünte Dachfläche, die als Terrasse dient, wurde optisch reizvoll mit einem Ganzglasgeländer eingefasst, um einen optimalen Weitblick zu gewährleisten. Der großzügige Eingangsbereich wurde mit einer offenen Pfosten-Riegel-Konstruktion transparent, repräsentativ und einladend gestaltet. Die Fensteraufteilung sorgt für ein abwechslungsreiches Erscheinungsbild und spiegelt den aktuellen architektonischen Zeitgeist wider.