Eurofins: Neues Labor mit wegweisender Analytik

Von links: Dr. Tilman Burggraef und Dr. Hartmut Jäger (Geschäftsführer Eurofins), Philipp Jäger (Laborleiter), Wesselings Bürgermeister Erwin Esser und Bernd Hartmann, Partner Vollack West

Das neue Online-Labor von Eurofins, einem der weltweit führenden Analytikdienstleister, bietet Kunden zusätzliche Kapazitäten, vorrangige Bearbeitung und modernste Laborlogistik. Untersuchungsergebnisse stehen den Kunden jederzeit papierlos, online oder mobil abrufbar, zur Verfügung. Für Planung und Bau in nur sieben Monaten vertraute das Unternehmen auf die bewährte Zusammenarbeit mit Vollack. Nun fand die Einweihung des wenige Schritte vom Hauptsitz entfernen Neubaus statt.

Erst 2010 hatte Vollack für Eurofins ein Labor für Umweltuntersuchungen von Wasser, Boden und Luft errichtet. Die Proben haben sich in dieser Zeit nahezu verdoppelt. Das war einer der Gründe für den Neubau in direkter Nachbarschaft. Er besteht aus drei Gebäuden – Labor, Verwaltung und ein Lager, in dem rund 90.000 Bausubstanzproben aus Gebäude-Rückbauten zur Entsorgung oder Wiederverwertung lagern. Der technische Direktor, Dr. Hartmut Jäger, erläuterte die Notwendigkeit: „Wir müssen die Proben jeweils für ein Jahr aufbewahren.“ Die Gesamtfläche des Neubaus beträgt rund 2.300 Quadratmeter mit der Option für Erweiterungen.

Das Labor ist mit innovativer und prozessoptimierter Technik ausgestattet. Ein zusätzliches Augenmerk liegt auf einer energiesparenden Bauweise. Dem wird neben modernen Baumaterialien durch den Einsatz einer Luft-Wärmepumpe und aufwändiger Wärmerückgewinnung aus der Laborabluft entsprochen. Die Vorhangfassade ist mit Holz verkleidet.

Bernd Hartmann, Partner bei Vollack West, überreichte  den Bauherren die Kunst-Skulptur „Geschäfte beflügeln“, ein Bildnis des Götterboten Hermes, Sinnbild für Wachstum und florierende Geschäfte. Sie wird einen Platz im Foyer des neuen Verwaltungsgebäudes finden.

Geologen, die aus ganz Deutschland angereist waren, schauten den Chemikanten und Laboranten bei einer Führung über die Schultern. Und Bürgermeister Erwin Esser freute sich über das klare Bekenntnis zum Standort.