Facharztzentrum am Knappschaftskrankenhaus eröffnet

Freuen sich über die Eröffnung, v.l.: Bottrops Bürgermeister Klaus Strehl, Oberbürgermeister Bernd Tischler, Bettina am Orde, Erste Direktorin Knappschaft-Bahn-See; Prof. Dr. Gernold Wozniak, Ärztlicher Direktor; Bernd Hartmann, Partner Vollack West, und Thomas Tatka, Geschäftsführer Knappschaftskrankenhaus

Mit der Eröffnung des Facharztzentrums sind die Bauarbeiten auf dem Areal des Bottroper Knappschaftskrankenhauses abgeschlossen. Das neue, rund 4.800 Quadratmeter große Gebäude direkt neben der zentralen Notaufnahme beherbergt im Erdgeschoss die Strahlentherapie. Sie wurde neu erstellt, um die gesetzlichen Anforderungen der Strahlenschutzverordnung sicherzustellen, erklärte Thomas Tatka, Geschäftsführer des Knappschaftskrankenhauses Bottrop, während der Einweihung.

Zugleich eröffnete das Knappschaftskrankenhaus die beiden neuen Komfortstationen in der zweiten und dritten Etage. Sie tragen die Namen Prosper und Haniel, erinnern an die Bergbautradition in der Stadt und ergänzen die bisherigen Zimmer für Privatpatienten und Patienten mit Zusatzversicherungen. “Der Komfort auf den beiden neuen Stationen ist anders, die medizinische Versorgung ist aber für alle Patienten gleich”, betonte Bettina am Orde, Erste Direktorin der Knappschaft-Bahn-See.

“Für die Bürger ist das neue Facharztzentrum eine große Bereicherung”, sagte Oberbürgermeister Bernd Tischler. Zusammen mit dem Anbau West, der Ende vergangenen Jahres eröffnet wurde, sei nun die “bestmögliche Versorgung sichergestellt.”

Auf den Komfortstationen stehen künftig 32 Komfortzimmer, 18 Zwei-Bett-Zimmer und 14 Einzelzimmer zur Verfügung. Bernd Hartmann, Partner Vollack West, erläuterte das Konzept: „Warme Farben, Holzelemente und eine besondere Lichtgestaltung sorgen dafür, dass sich Patienten wohlfühlen können.“ Eine Patientenlounge in angenehmer Atmosphäre lädt Besucher zum Verweilen ein. Im Erdgeschoss ist die strahlentherapeutische Praxis “Borad” untergebracht. Der Einzug weiterer Fachärzte in das erste Obergeschoss steht kurz bevor. Rund 18 Monate dauerten die Arbeiten – zunächst hatte ein altes Bauwerk weichen müssen.