Grundsteinlegung für HWK in Rheinstetten

V. l.: Wolfgang Eitel, Geschäftsführer Vollack archiTec, Michael Auen, Hauptgeschäftsführer Hagsfelder Werkstätten HWK, Renate Breh, Vorsitzende der Lebenshilfe Stiftung, Beate Bister, Sprecherin der zukünftigen Bewohnerinnen und Bewohner, Sebastian Schrempp, Oberbürgermeister Rheinstetten, sowie Christoph Schnaudigel, Landrat des Landkreises Karlsruhe

Knapp drei Monate erst ist es her, dass man sich zum Spatenstich für die neue Betriebsstätte der Hagsfelder Werkstätten HWK in Rheinstetten traf, nun fand die Grundsteinlegung statt. „Wir sind stolz auf dieses Projekt“ sagte Oberbürgermeister Sebastian Schrempp in seinem Grußwort. Und Michael Auen, Vorsitzender der Lebenshilfe Karlsruhe, Ettlingen und Umgebung sowie Hauptgeschäftsführer der HWK, sprach von einem „Kleinen Aufbruch“. Er dankte der Lebenshilfe-Stiftung Karlsruhe als Bauherrin für die Investition.

Das Gebäude mit 2. 500 Quadratmetern Nutzfläche für Produktion und Lager, Förder- und Betreuungsbereich, Küche und Kantine sowie Verwaltung wird Ende 2019 bezugsfertig sein. An 79 Plätzen werden 110 Menschen mit psychischer Erkrankung, Hirnschädigungen oder Mehrfachbehinderungen Förderung, Arbeit und eine geregelte Tagesstruktur finden. Die Generalplanung des Projektes erfolgte durch Vollack archiTec, deren Geschäftsführer Wolfgang Eitel in seiner Ansprache die Bedeutung einer Grundsteinlegung erläuterte.

Landrat Dr. Christoph Schnaudigel betonte in seinem Grußwort die Wichtigkeit eines wohnortnahen Angebots. Mit dem Bau der Betriebsstätte würde eine Versorgungslücke im Landkreis geschlossen. Renate Breh, Vorsitzende der Lebenshilfe-Stiftung Karlsruhe, erinnerte an den Zweck der Stiftung, zu dem „die Schaffung und Erhaltung von Arbeitsplätzen und Tagesstrukturierenden Hilfen für Menschen mit Behinderung“ gehöre.

Die künftigen Nutzer waren im Vorfeld nach ihren Wünschen und Ideen für die Betriebsstätte gefragt worden. Das Ergebnis in Wort, Bild und Collage wurde zusammen mit einer Satzung der Lebenshilfe-Stiftung, einem Inklusions-Laufshirt und einer aktuellen Tageszeitung in eine Schatulle gelegt und in den Grundstein eingemauert.