Meilenstein: Termotek weiht neuen Firmensitz ein

Carsten Kipper (links) bei der Übergabe der Kunstschenkung HELIOS des Bildhauers Andres Helmling mit Peter Hirsch (rechts) sowie einem Teil des Bauteams

Nach einigen Tagen Eingewöhnung vorab übergab Peter Hirsch, Geschäftsführer von Termotek, das Gebäude nun offiziell an die 125 Mitarbeiter: „In nur 14 Monaten Bauzeit ist an unserem neuen Standort in Baden-Baden ein Ort der Innovation, der Inspiration und des Wohlfühlens entstanden. Neben optimalen Arbeitsbedingungen bietet der hochenergieeffiziente Neubau perfekte Bedingungen für eine schlanke, ressourcenschonende und zukunftsfähige Produktion.“

In technischer Hinsicht und im Sinne einer verantwortungsvollen Produktion setzt der Neubau Zeichen. Carsten Kipper, Partner bei Vollack, ist stolz auf das Ergebnis: „Dank eines nachhaltigen Energiemanagements kann Termotek Ressourcen deutlich effizienter nutzen und etwa 424 Tonnen CO2 pro Jahr einsparen. Das entspricht dem Strom- und Heizenergiebedarf von zirka 170 Vier-Personen-Haushalten.“

Im neuen Gebäude mit Produktionshalle, Büros und Sozialbereich wurde die Haustechnik mit der Betriebstechnik gekoppelt. Eine Wasser-Wasser-Wärmepumpe mit Rückkühler, Erdkollektoren und Zisterne ermöglicht es, die Energie im und unter dem Gebäude zu halten und bedarfsgerecht zu verteilen. So kann etwa die Energie, die bei der Prüfung der Kühlgeräte entsteht, gespeichert und für die Klimatisierung des Gebäudes genutzt werden, das den KfW-55-Effizienzstandard erfüllt. Das heißt im Vergleich zu einem konventionellen Neubau verbraucht es 45 Prozent weniger Primärenergie.

Der Neubau präsentiert sich „cool“, transparent und klar strukturiert. Markanter Blickfang ist der Würfel, der auf dem einladenden Eingang sitzt. Großzügige Fensterflächen in den Büros und dem dazugehörigen Eingangsbereich sowie das Lichtband und die Oberlichter im Produktionsgebäude sorgen für eine lichtdurchflutete Arbeitsumgebung und eine energiespendende Atmosphäre. Der technotrans-Konzern will die hier erprobten Ansätze sukzessive auf die gesamte Unternehmensgruppe ausweiten.