Nachhaltigkeit

Nachhaltige Hochleistungsgebäude planen und bauen – damit beschäftigen wir uns seit Jahren erfolgreich. Mehrere zertifizierte Passivhausbauten, darunter die größten in Baden-Württemberg oder Nordrhein-Westfalen sind Arbeitswelten, in denen unsere Kunden und ihre Mitarbeitenden aktiv sind und sich wohl fühlen.

Dank Passivhausstandard verbraucht das neue Bürogebäude von GfA Elektromaten 75 Prozent weniger Heizenergie als ein konventioneller Neubau.

V.l.: Dietmar van Crüchten, Prokurist bei GfA, Stephan Kleine, Geschäftsführender Gesellschafter bei GfA, Jo. Swodenk, Partner und Geschäftsführer Vollack West und Jörn Böhl, Geschäftsführender Gesellschafter bei GfA, mit der Plakette, die den Neubau als zertifiziertes Passivhaus auszeichnet

 

Den Fußabdruck verkleinern

Etwa 35 Prozent des Energieverbrauchs und rund 30 Prozent der CO2-Emissionen werden in Deutschland von Gebäuden verursacht. Um das im Klimaschutzplan der Bundesregierung festgeschriebene Ziel eines nahezu klimaneutralen Gebäudebestands bis 2045 zu erreichen, gilt es, den ökologischen Fußabdruck zu verkleinern. Bis 2030 soll die CO2-Belastung um mindestens 65 Prozent gegenüber 1990 gesenkt werden, bis 2040 sogar um 88 Prozent. Die Entscheidung für einen energieeffizienten Neubau oder die energetische Sanierung des Bestands rechnet sich für Unternehmen in mehrfacher Hinsicht.

Insbesondere mittelständische Unternehmen benötigen die bestmögliche Immobilie nicht nur zum Zeitpunkt der Schlüsselübergabe, sondern über den gesamten Lebenszyklus des Gebäudes hinweg. Sie sind nachfolgenden Generationen verpflichtet und brauchen enkeltaugliche Investments.

 

Ökologisch, ökonomisch und sozio-kulturell.

Nachhaltiges Bauen hat viele Aspekte. Ressourcenschonung ist ein maßgebliches Kriterium für eine ökologisch sinnstiftende Investition. Das betrifft die Auswahl der Gebäudetechnik und der Baustoffe. Auch ökonomische Aspekte wie Betriebskosten spielen eine wichtige Rolle. Nicht zuletzt werden die Werte eines Unternehmens bei der Orientierung am Arbeitsmarkt zunehmend zum Kompass für Bewerberinnen und Bewerber. Gefragt sind Firmen, die Verantwortung übernehmen – gegenüber Mitarbeitenden, Kunden und im Hinblick auf Umwelt und Gesellschaft. Wer sich als Arbeitgebermarke positionieren möchte, sollte auch seine Arbeitswelt im Blick haben und Nutzungsbedingungen schaffen, in denen Menschen gerne, motiviert und erfolgreich arbeiten. Wir sagen: Gebäude wirken immer, jeden Tag.

 

Ein Passivhaus ist aktiv

Das größte zertifizierte Passivhaus Baden-Württembergs: Kreativpark Karlsruhe

Das größte zertifizierte Passivhaus Baden-Württembergs: Kreativpark Karlsruhe

 
Mehrere energieeffiziente Gebäude und zertifizierte Passivhäuser unterstreichen, dass Vollack als Experte für methodische Gebäudekonzeption gemeinsam mit seinen Kunden nachhaltig in die Zukunft denkt. Denn ein Passivhaus ist ein aktiver Beitrag zum Umweltschutz. Untersuchungen, die wir an Gebäuden unserer Kunden durchgeführt haben, zeigen: Nachhaltigkeit rechnet sich. Selbst Mehrkosten für innovative Energiekonzepte amortisieren sich im Betrieb des Gebäudes schon nach wenigen Jahren.

 

Holzbau inspiriert

Das Bauen mit Holz erlebt einen Boom, kein Wunder. Holz ist ein nachwachsender Rohstoff und trägt aktiv zum Klimaschutz bei, indem er langfristig CO2 bindet.

Holzbau: Zukünftiger Firmensitz von generic.de in Holzhybridbauweise

Holzbau: zukünftiger Firmensitz von generic.de in Holzhybridbauweise

 
Eine besondere Stärke ist die werkseitige Vorfertigung der Holzteile. Dadurch können Kosten für die Montage reduziert und Bauzeiten verkürzt werden. Holz ist recycelbar, am Ende der Lebensdauer kann es einfach rückgebaut und einzelne Bauteile wiederverwertet werden.

Nachhaltig bauen für die Zukunft: Der neue Firmensitz von Solarparc wird CO2-neutral errichtet und betrieben.

 

Auch revitalisieren lohnt sich

Auch eine Revitalisierung kann für Bauherren eine zukunftsweisende Option sein – so wie zum Beispiel für die bekannte Outdoor-Marke VAUDE. Vollack entwickelte den Masterplan zum Umbau des Firmensitzes. Für die nachhaltige Umsetzung erhielt der VAUDE-Campus unter anderem den GreenTec Award.

Nachhaltigkeit ist in den Werten und der Unternehmenskultur von VAUDE fest verankert

 

Förderung nutzen

Einen wirtschaftlichen Anreiz für die Investition in eine grüne Zukunft schafft die neue Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG). Sie macht Investitionen in Energieeffizienz und erneuerbare Energien bei Neubauten und Sanierungen besonders attraktiv. So profitieren Unternehmer von Fördermitteln, die Mitarbeitenden von Arbeitswelten mit Sogwirkung und die Umwelt vom Klimaschutz.

 

Digital ist nachhaltig

Digitale Innovationen beim Planen und Bauen schaffen einen echten Mehrwert. Die Architekten und Ingenieure bei Vollack setzen das Building Information Modeling (BIM) erfolgreich ein. BIM steht in der Baubranche für den weltweiten Trend der Digitalisierung. Dabei werden alle relevanten Gebäudedaten digital modelliert, erfasst und kombiniert. Mit Lean Construction (LEAN) wird im Bauwesen das Ziel verfolgt, den Kundenwert durch kontinuierliche Verbesserung und das Eliminieren der Verschwendung in den Prozessen zu steigern. Die Verknüpfung von BIM und LEAN sorgt für eine nachhaltige Investition und Transparenz während der gesamten Lebensdauer des Gebäudes.