Neues Bürogebäude von GfA als Passivhaus zertifiziert

Strahlende Gesichter, v.l.: Dietmar van Crüchten, Prokurist bei GfA, Stephan Kleine, Geschäftsführender Gesellschafter bei GfA, Jo. Swodenk, Partner und Geschäftsführer Vollack West und Jörn Böhl, Geschäftsführender Gesellschafter bei GfA

Zufriedene Gesichter gab es bei der GfA Elektromaten: Der Marktführer für Antriebe und Steuerungen im Bereich Industrietore erhielt die Zertifizierungsplakette des renommierten Passivhaus Instituts aus den Händen von Jo. Swodenk, Partner und Geschäftsführer bei Vollack West. Der Neubau von GfA ist das zweitgrößte zertifizierte Büropassivhaus in Nordrhein-Westfalen und ein weiteres Passivhaus-Projekt der Vollack Gruppe. Neben der Plakette erhielt der Bauherr ein Geschenk mit Symbolkraft: Die Skulptur „(Mit) Energie gewinnen“ des Bildhauers Andreas Helmling zeigt den griechischen Gott Helios als Sinnbild für Sonne, Kraft und Energie.

Auf dem Firmengelände im Neusser Hafen wurden ein großzügiges, mehrgeschossiges Bürogebäude, eine Produktionshalle mit Tiefgarage sowie eine Montagehalle als Erweiterung zur bestehenden Lagerhalle errich­tet. GfA-Geschäftsführer Dr. Jörn Böhl hat sich bewusst für ein Büro-Passivhaus entschieden: „Wir bieten unseren Mitarbeitern Arbeitsplätze von hoher Qualität. So können wir Kollegen an das Unternehmen binden und gleich­zeitig neue qualifizierte Talente gewinnen. Wir sind davon überzeugt, dass eine behag­liche Arbeitswelt die Zufriedenheit und Leistungsfähigkeit steigert.“

Zudem punktet das Passivhaus, das mehr als 75 Prozent Heizwärme gegenüber einem konventionellen Neubau spart, durch seine positive Energiebilanz. „Dauerhaft niedrige Energiekosten machen das Gebäude ‚enkeltauglich‘, weil wir durch Res­sourcenschonung auch an künftige Generationen denken. In einem Familienunter­nehmen wie GfA genießt dies einen besonderen Stellenwert“, ergänzte Jo. Swodenk in seinem Grußwort.

Für Wohlfühlatmosphäre sorgt eine Komfortlüftung, die kontinuierlich, ohne Zugerscheinungen frische Luft in das Gebäude bringt und so die Konzentration fördert. Strom- und Kältebedarf reduzieren intelligente Steuerungen und eine Solaranlage mit 720 Quadratmetern Fläche deckt etwa ein Viertel des Gesamtenergiebedarfs der GfA. Zukünftig werden hier bis zu 160 Mitarbeiter Raum für ihre Aufgaben finden.