Recyclingunternehmen MoPET gründet neuen Standort

Mit Feuereifer bei der Sache, v.l.: Carolin Weber von der Wirtschaftsförderung Markranstädt, Stefan Morssinkhof, Geschäftsführer der Morssinkhof-Rymoplast-Gruppe, Markranstädts Bürgermeister Jens Spiske, Raymond Nienhuis, Projektmanager bei Morssinkhof Plastics, Henry Graichen, Landrat des Landkreis Leipziger Land und Ulrich Henneke, Partner Vollack Sachsen, sorgen für eine neue Nutzung des ehemaligen Fehrer-Geländes

Mit dem symbolischen ersten Spatenstich startet die Realisierung einer neuen Produktionshalle in Markranstädt. Die niederländische Morssinkhof Rymoplast Gruppe, ein führendes europäisches Recyclingunternehmen, investiert in einen weiteren deutschen Standort. Künftig soll dort PET-Granulat zur Herstellung von Getränkeflaschen entstehen. Der Bauherr begrüßte unter anderem Henry Graichen, Landrat des Landkreises Leipzig, und Jens Spiske, Bürgermeister von Markran­städt.

Raymond Nienhuis, Projektmanager bei Morssinkhof Rymoplast, freut sich: „Der Aufbau des Standorts in Markranstädt ist ein Meilenstein in der Geschichte unseres Unternehmens. Die vorhandene Fläche im Gewerbegebiet Ranstädter Mark bietet optimale Voraussetzungen.“ Das niederländische Unternehmen hatte einige Standorte in die engere Auswahl genommen und sich für Markranstädt entschieden.

Auf dem ehemaligen Werksgelände der Firma Fehrer entsteht in den nächsten Monaten eine Produktionshalle mit bis zu 40 Meter hohen Siloanlagen auf einer Fläche von rund 1.000 Quadratmetern sowie Freianlagen wie beispielsweise einer Lagerfläche. Hierfür werden einige der auf dem Werksgelände vorhandenen Gebäude entfernt, andere werden umgebaut und weiter genutzt. Am neuen Standort sollen 40 bis 50 Arbeitsplätze entstehen.

Ulrich Henneke, Partner bei Vollack in Schkeuditz, betonte in seinem Grußwort: „Das Herzstück des Standorts von Morssinkhof Rymoplast wird die neue Halle mit Produktions- und Siloanlagen. Wir realisieren hier ein maßgeschneidertes Gebäude, das optimal auf die Prozesse unseres Kunden abgestimmt ist und so eine effiziente Produktion ermöglicht.“ Das neu gegründete Werk wird künftig unter dem Namen MoPET GmbH firmieren. Die Fertigstellung ist bereits für den Herbst 2020 geplant.