Riesen-Pinguin für den Zoo Karlsruhe appelliert zum „Change!“

V.l. Reinhard Blaurock, Geschäftsführender Gesellschafter Vollack Gruppe, Dr. Matthias Reinschmidt, Zoodirektor, Dr. Albert Käuflein, Kulturbürgermeister Karlsruhe, Klaus Gutowski, Künstler und Geschäftsführer Majolika Manufaktur

Zu den vier im Mai im Zoo geschlüpften Humboldt-Pinguinen hat sich heute ein Artgenosse im XXL-Format gesellt. Die menschengroße Keramikskulptur „Change!“ von Künstler Klaus Gutowski sollte am Weltpinguintag im April enthüllt werden. Doch der Zoo musste aufgrund der Corona-Pandemie schließen. Jetzt konnte die Figur übergeben werden. „Als Initiator des Projekts sehen wir die Skulptur gerade in dieser schwierigen Zeit als ein positives Zeichen für Nachhaltigkeit im Einklang von Kultur und Natur“, sagt Reinhard Blaurock. „Wir freuen uns über die Spende für den Artenschutz“, so Dr. Matthias Reinschmidt, „und dass der Zoo für die Besucher um eine weitere Kunst-Attraktion reicher geworden ist.“

Das Vollack Kooperationsprojekt mit dem Zoo Karlsruhe und der Majolika Manufaktur war auch 2020 wieder überaus erfolgreich: 100 kleine Versionen des Humboldt-Pinguins waren als Multiples bei der art KARLSRUHE im Februar zu haben und schon während der Messe vergriffen. Aus jedem verkauften Exemplar sind 100 Euro in die Spende geflossen: 10.000 Euro für die Artenschutzstiftung.

Bei der Skulpturenenthüllung in Anwesenheit von Kulturbürgermeister Dr. Albert Käuflein, Zoodirektor Dr. Matthias Reinschmidt und Klaus Gutowski, inzwischen Geschäftsführer der Majolika Manufaktur, freuten sich alle im Kooperationsteam. Der Pinguin wird als Kunst im öffentlichen Raum und Artenschutz-Botschafter auf vielen Erinnerungsfotos der Besucher sein. „Er erzählt seine Geschichte“, so Klaus Gutowski. „Wir erkennen überfischte Ozeane, denen es an Sauerstoff fehlt, und mit Guano gedüngte Blüten zum Schaden der Bruthöhlen.“ Seit 2018 hat es sich das Kunstprojekt zum Ziel gesetzt, Kultur und Natur zu verbinden und für Menschen und Tiere nachhaltig Sinn zu stiften.