Skulptur „Katzenbär“ wird im Zoo enthüllt

Neue Kunst für den Zoo, Spende für den Artenschutz, Schmankerl für die Tiere: Reinhard Blaurock, Geschäftsführender Gesellschafter Vollack, Dr. Dieter Kistner, Geschäftsführer Majolika Manufaktur, Künstler Daniel Wagenblast und die Vorstände der Artenschutzstiftung Dr. Matthias Reinschmidt, Zoodirektor, und Dr. Clemens Becker, Kurator für Artenschutz (v.l.)

Die Bergwelt Himalaya im Zoo Karlsruhe hat einen neuen „Bewohner“: Die große Keramikskulptur „Katzenbär“ von Künstler Daniel Wagenblast schmückt seit heute die Außenanlage in der Nähe des Geheges der Roten Pandas. Sie ist Teil des Kunstprojekts „Karlsruhe Multiple“, das Vollack in diesem Jahr zum zweiten Mal gemeinsam mit der Majolika Manufaktur und dem Zoo um­gesetzt hat. Die Skulptur macht auf die bedrohte Art des Roten Panda oder Katzenbär aufmerk­sam.

Ende Februar war die Keramikskulptur auf der art KARLSRUHE zum ersten Mal zu sehen. Dort konnten sie Besucher zusammen mit einer kleinen Version, dem sogenannten „Karlsruhe Multiple“, bewundern. Die Multiples gibt es als Serie von 100 Exemplaren. Aus ihrem Verkauf fließen Erlöse an die Artenschutzstiftung Zoo Karlsruhe. Mehr als die Hälfte fand schon direkt am Messestand ihre Liebhaber, so dass aus den erfolgten Verkäufen bereits eine Spende übergeben werden konnte. Weitere Exemplare des hochwertigen Kunstwerks, die vom Künstler einzeln bemalt, signiert und nummeriert wur­den, warten in der Majolika Manufaktur auf Tier- und Kunstfreunde.

Dr. Matthias Reinschmidt, Zoodirektor und Vorstand der Artenschutzstiftung Zoo Karls­ruhe, freut sich über die neue Attraktion und die Initiative: „Das Kunstprojekt ‚Karlsruhe Multiple‘ verbindet Natur und Kultur auf einzigartige Weise. Davon profitieren vom Aussterben bedrohte Tiere wie der Rote Panda und unsere Besucher, die bei uns Natur und Kunst genießen können.“ Künstler Daniel Wagenblast lässt keinen Zweifel, dass der Katzenbär schutzbedürftig ist, er findet Obhut in einer menschlichen Hand. Reinhard Blaurock begeistert der Zuspruch: „Als Initia­tor freuen wir uns über die Resonanz auch im zweiten Jahr. Wir wünschen uns nun, dass auch die restlichen Multiples Freunde finden und verkauft werden.