Spatenstich für neue Betriebsstätte der Hagsfelder Werkstätten (HWK)

V.l.: Sebastian Schrempp (Oberbürgermeister der Stadt Rheinstetten), Michael Auen (Hauptgeschäftsführer der HWK gGmbH), Renate Breh (Vorsitzende der Lebenshilfe-Stiftung Karlsruhe), Wolfgang Eitel (Geschäftsführer Vollack archiTec) und Peter Kappes (Dezernent des Landkreises Karlsruhe) beim Spatenstich für die künftige HWK-Betriebsstätte

Mit dem symbolischen Spatenstich erfolgte der offizielle Startschuss für den Neubau der künftigen Betriebsstätte der Hagsfelder Werkstätten (HWK) in Rheinstetten. Bauherr der Maßnahme ist die Lebenshilfe-Stiftung Karlsruhe, die es sich unter dem Motto „Stifte Zukunft“ zur Aufgabe gemacht hat, langfristig die Zukunft von Menschen mit Behinderung zu sichern. Die HWK wird das neue Haus in Rheinstetten mieten.

Wolfgang Eitel, Geschäftsführer bei Vollack archiTec, bedankte sich bei der Gemeinde für die schnelle Genehmigung des Bauantrages, die eine zügige Umsetzung der Planungen möglich macht: „Wir wünschen uns alle, hier eine Wirkungsstätte wachsen zu sehen, die den späteren Nutzern täglich Lebensfreude schenkt.“

Auf 2.500 Quadratmetern Nutzfläche wird das eingeschossige Bauwerk künftig 78 Menschen mit Behinderung Raum für Arbeit und Tagwerk bieten. Die Teilzeitwerkstatt für Menschen mit seelischer Behinderung, die bislang am Standort Ettlingen untergebracht ist, wird ebenso nach Rheinstetten umziehen wie ein Teil des Förder- und Betreuungsbereichs für Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung. Außerdem wird es einige Plätze für Menschen mit erworbener Hirnschädigung geben.

Die HWK als künftige Nutzerin freue sich darauf, künftig in einem Gemeinwesen mitwirken zu dürfen, dass sich in den letzten Jahren den Themen der Inklusion als ausgesprochen aufgeschlossen gezeigt habe, betonte HWK-Hauptgeschäftsführer Michael Auen in seiner Ansprache.

Rheinstettens Oberbürgermeister Sebastian Schrempp begrüßte die neuen Arbeitsplätze: „Es ist uns ein Anliegen, dass Menschen mit Behinderung, die in Rheinstetten leben, auch wohnortnah arbeiten können.“ Sozialdezernent Peter Kappes vom Landratsamt Karlsruhe betonte, dass mit dem Bau der Werkstatt in Rheinstetten nun ein „weiterer weißer Fleck“ in Sachen Versorgung behinderter Menschen im Landkreis geschlossen wird. Die Fertigstellung ist bereits für Ende des Jahres geplant.