Spatenstich: Würth investiert in Logistik

Packten gemeinsam an (v.l.n.r.): Dr. Matthias Neth, Landrat des Hohenlohekreises, Bernd Herrmann, Mitglied der Konzernführung Würth Gruppe, Markus Knobel, Bürgermeister der Stadt Waldenburg, Maria und Sebastian Würth, Thomas Wahl, Geschäftsführer Logistik Adolf Würth GmbH & Co. KG, Dirk Baumbach, Partner Vollack Karlsruhe, Norbert Heckmann, Sprecher der Geschäftsleitung Adolf Würth GmbH & Co. KG, die Bürgermeister Stefan Neumann, Künzelsau, sowie Joachim Schaaf, Kupferzell

Als Meilenstein in der Logistikstrategie beschreibt die Würth Gruppe den Baustart für ihr zentrales Umschlaglager, das direkt an der Ausfahrt der A 6 bei Kupferzell im Gewerbepark Hohenlohe entsteht. Unternehmer Reinhold Würth betonte in seinem Grußwort, dass er moderne Arbeitsplätze für zufriedene Mitarbeiter schaffen möchte. Den Spatenstich selbst überließ er seinen Enkeln Maria und Sebastian, die gemeinsam mit Führungskräften der Würth Gruppe, Vertretern der Behörden und Dirk Baumbach, Partner Vollack Karlsruhe, zur Tat schritten.

Das Lager wird aufgrund des Gebäudekonzepts multifunktional nutzbar sein, mit einer Grundfläche von rund 52.000 Quadratmetern der Größe von acht Fußballfeldern entsprechen und über 62 Andockstellen zur Be- und Entladung der LKWs verfügen. 300 Mitarbeiter werden im Zweischichtbetrieb in dem neuen Logistikkomplex arbeiten.

Mit dem „Drehkreuz für Europa“, so Geschäftsführer Thomas Wahl, denkt Würth aus Kundensicht, bündelt Bestellungen, vermeidet dadurch Liefersplits und sorgt so dafür, dass der Kunde genau eine Sendung erhält. Dazu wird das neue Lager verschiedene Versandstellen sowie Außenlager zusammenfassen. Zudem schafft der Spezialist für Befestigungs- und Montagetechnik damit eine eigene Hauptumschlagbasis (HUB) – Sammel- und Knotenpunkt – für die Warenströme zur Weiterleitung, nicht nur in Deutschland, sondern auch in ganz Europa. Positiver Zusatzeffekt: Durch die Inbetriebnahme ist mit einer Reduzierung des Lkw-Verkehrs um rund 20 Prozent und dadurch mit einer Entlastung für die Umwelt zu rechnen.

Die bisher größte Logistikinvestition ist eine klare Aussage des Unternehmens zur weiteren Standortentwicklung in Hohenlohe und spricht gleichzeitig für das weitere Wachstum der Muttergesellschaft. Die Fertigstellung ist für Sommer 2020 geplant.