Vollack arbeitet mit am „Eurocode Stahlbau“

Anspruchsvolle Sonderkonstruktion: Der Wolkenhain in Berlin

Höherwertiger Stahl wird in Zukunft an Bedeutung gewinnen. Ein neues Forschungsprojekt, an dem auch Vollack beteiligt ist, arbeitet derzeit unter dem Titel „Bemessung und Ausführung von Hohlprofilanschlüssen aus höherfesten Stählen am Bespiel von N-Knoten“ an der Konkretisierung verschiedener Regelungen der DIN EN 1993-1-8, dem sogenannten „Eurocode Stahlbau“. Der intensive Kontakt mit den Hochschulen ist insbesondere bei der Umsetzung von anspruchsvollen Sonderkonstruktionen wertvoll.

Univ.-Prof. Dr.-Ing. Richard Stroetmann vom Institut für Stahl- und Holzbau der TU Dresden freut sich über die Bereitschaft von Vollack, notwendige Probenkörper zu fertigen. Auch flankiert durch das Institut für Füge- und Montagetechnik an der TU Chemnitz, wird Vollack geschweißte Rohrknotenverbindungen anfertigen. Das erhebliche Potenzial bei der weiteren Optimierung der Schweißtechnologie kommt insbesondere anspruchsvollen Sonderkonstruktionen, in denen Vollack versiert ist, zugute.

Ende Februar 2021 wurden die Forschungsmittel bewilligt und die beteiligten Forschungseinrichtungen zur ersten Sitzung der projektbegleitenden Ausschüsse eingeladen – neben der TU Dresden und der TU Chemnitz auch das KIT Karlsruher Institut für Technologie – sowie die Industriepartner, darunter Vollack. Im Rahmen dieser Digitalveranstaltung mit rund 70 Teilnehmern wurden die insgesamt drei Forschungsvorhaben vorgestellt.