Vollack erstellt Potenzialstudie für Landratsamt Karlsruhe

Studie für das Landratsamt Karlsruhe

Nach einem festgestellten Sanierungsbedarf von rund 100 Millionen Euro für Karlsruhes zweithöchstes Gebäude, hatte die Kreisverwaltung  Vollack  beauftragt, die Potentiale des innerstädtischen Grundstücks zu untersuchen, um das denkmalgeschützte Hochhaus mit seinen 70 Metern Höhe zu sanieren. Dabei war eine wichtige Prämisse, dass die rund 500 Mitarbeiter samt den publikumsintensiven Dienstleistungen auf dem Areal verbleiben können.

Die Vollack Studie ergab jedoch eine kostengünstigere Variante, die zugleich mehr Fläche böte – ein neues Hochhaus wenige Meter neben dem Bestandsgebäude, das das alte ersetzen und das gewohnte Stadtbild an dieser Stelle erhalten würde.

Darüber hinaus würde durch den Rückbau des Bestandshochhauses ein wertiger Quartiersinnenraum gewonnen, der innerstädtischen Wohnbau in bester Lage ermöglichen würde.

Der Studie folgend würden der vorhandene Langbau und das alte Hochhaus durch einen neuen dann achtgeschossigen Langbau und ein an der Grundstücksgrenze in Richtung Ettlinger Tor errichtetes Hochhaus ersetzt. Für die Mitarbeiter müsste keine Zwischenunterkunft gesucht werden und die geplanten zusätzlichen Flächen böten die Möglichkeit, in der Stadt verteilte Einheiten des Landratsamtes wieder an einem Standort zusammenzuführen.

Nachdem dieses Konzept durch Wolfgang Eitel, Partner und Geschäftsführer bei Vollack ArchiTec, im Kreistag vorgestellt worden war, wurde in einer weiteren Sitzung von den Kreistagsmitgliedern der Rückbau des Hochhauses einstimmig beschlossen. 2019 findet ein städtebaulicher Wettbewerb statt, im Anschluss daran wird ein Architektenwettbewerb folgen. Bis 2025 sollen die Neubauten entstehen.