Nachhaltiges Bauen: Enkeltauglich in die Zukunft investieren

22. Juni 2021
Lesezeit: 2 Minuten

Nachhaltiges Bauen hat viele Aspekte. Ressourcenschonung ist dabei ein maßgebliches Kriterium für eine ökologisch sinnstiftende Investition, dies betrifft die Auswahl der Gebäudetechnik und der Baustoffe. Auch ökonomische Aspekte wie Betriebskosten spielen eine wichtige Rolle und – aus einem sozialen Blickwinkel betrachtet – die zentrale Frage, wie für die Menschen, die in einem Gebäuden leben und arbeiten, optimale Nutzungsbedingungen geschaffen werden. Die wesentliche Rolle in Sachen nachhaltiges Bauen spielt nach wie vor die Energieeffizienz eines Gebäudes. Diese steht auch ganz oben auf der Agenda vieler gewerblicher Bauherren, die neu bauen oder ihr bestehendes Firmengebäude revitalisieren wollen.

Im Mai dieses Jahres hat eine Meldung und die darauffolgende Novelle des Klimaschutzgesetzes für Aufsehen gesorgt: Deutschland will bis 2045 und damit fünf Jahre früher als geplant klimaneutral werden. Um dieses Ziel zu erreichen, sind Unternehmen gefordert, ihre Gebäude energieeffizienter und letztlich CO2-neutral aufzustellen. Einen ökonomischen Anreiz bilden niedrige Energie- und Betriebskosten, aber auch mögliche staatliche Fördermittel.

Solarparc: Nachhaltiges Bauen im Fokus: der neue Firmensitz von Solarparc

Nachhaltig bauen für die Zukunft: Der neue Firmensitz von Solarparc wird CO2-neutral errichtet und betrieben.

 

Nachhaltiges Bauen: Signalwirkung in die Region

Für viele unserer Kunden, hauptsächlich mittelständische und Familienunternehmen, ist Nachhaltigkeit seit Jahren gelebte Praxis, weil nachhaltiges Wirtschaften ihren Werten und Zielen entspricht. Ein Beispiel ist Solarparc. Der Spezialist für Solarkraftwerke betreibt sein Geschäft bereits heute CO2-neutral. Diesem Kriterium wird auch der Neubau in Alfter bei Bonn entsprechen. Im Mai 2021 begannen die Bauarbeiten für das energieeffiziente Bürogebäude, das überwiegend aus dem nachwachsenden Rohstoff Holz besteht. Der Philosophie des Unternehmens folgend wird der dreigeschossige Neubau mit einer Bruttogeschossfläche von rund 2.000 Quadratmetern vollkommen CO2-neutral errichtet und betrieben. Ökologische und ressourcenschonende Werkstoffe kommen zum Einsatz – von der Fassadendämmung bis zu den Fußböden aus recyceltem Material. Auf dem Flachdach wird eine Photovoltaikanlage den größten Teil der Stromversorgung decken. Für Wärme wird eine moderne Wärmepumpentechnologie in Verbindung mit einer Fußbodenheizung sorgen, im Sommer wird mit Umluft gekühlt. E-Fahrzeuge werden künftig an den Solar-Carports geladen. Peter Schreier und Steffen Schmidt, Geschäftsführer von Solarparc, wollen dank des konsequenten Einsatzes von umweltschonenden Werkstoffen und moderner Gebäudetechnik nicht nur den ökologischen Fußabdruck ihres Unternehmens auf ein Minimum reduzieren, sondern in der Region ein Zeichen setzen. Sie hoffen, dass durch ihr Projekt auch bei anderen gewerblichen Neubauten künftig mehr Wert auf ökologische und nachhaltige Lösungen gelegt wird.

Das nachhaltige Bürogebäude ist für bis zu fünf Mieteinheiten ausgelegt. Solarparc wird künftig die Flächen des zweiten Obergeschosses nutzen. Die Vermarktung der weiteren Flächen für Gewebemieter hat bereits begonnen. Die Fertigstellung des Gebäudes ist für Ende 2021 geplant.

Nachhaltiges Bauen für eine enkeltaugliche Zukunft: GfA Elektormaten entschieden sich für ein Büropassivhaus

Dank Passivhausstandard verbraucht das neue Bürogebäude von GfA Elektromaten 75 Prozent weniger Heizenergie als ein konventioneller Neubau.

 

Enkeltauglich bauen: künftige Generationen im Blick

Die Vision Nachhaltiges Bauen wurde auch für GfA Elektromaten, Marktführer für Antriebe und Steuerungen im Bereich Industrietore, Realität. Das zertifizierte Büropassivhaus – eines der größten in Nordrhein-Westfalen – spart 75 Prozent Heizwärme gegenüber einem konventionellen Neubau und sorgt für einen geringen CO2-Ausstoß – „enkeltauglich“ nennen wir das bei Vollack. An nachfolgende Generationen zu denken, genießt bei einem Familienunternehmen wie GfA eine ganz besondere Bedeutung. Eine Komfortlüftung, Wärmschutzverglasungen und die Solaranlage mit
720 Quadratmetern Fläche sorgen für eine positive Energiebilanz. Auch intelligent gesteuerte Leuchten sowie stromsparende Rechner, Bildschirme, Server und Aufzüge reduzieren den Strom- und Kühlungsbedarf.

Behagliches Umfeld: Motivation und Wohlbefinden steigern

Der Ausstoß von Treibhausgasen eines Gebäudes und die Ausgaben für Energie lassen sich in Zahlen darstellen. Was schwer messbar, jedoch äußerst nachhaltig sein kann, ist die Auswirkung der Arbeitswelt auf die Motivation der Mitarbeiter und die Unternehmenskultur. Nachhaltiges Bauen und moderne Technologie tragen zu einem behaglichen Arbeitsumfeld bei und können Mitarbeitende regelrecht stolz auf ihr Unternehmen machen.

Nachhaltiges Bauen überzeugt

 Ressourcenschonende Werkstoffe und moderne Technik punkten beim Klimaschutz

  • Geringe Betriebskosten, vor allem für Energie, fördern die Wirtschaftlichkeit
  • Ein behagliches Arbeitsumfeld steigert die Motivation und die Leistungsfähigkeit der Mitarbeitenden
  • Nachhaltiges Bauen als Teil der Corporate Social Responsibility führt zu einem Imagegewinn
  • Für nachhaltige Gebäude stehen staatliche Fördermittel und Zuschüsse zur Verfügung

Ansprechpartner:
Jo. Swodenk
Partner + Geschäftsführer Vollack West
Fon +49 2102 5979161
jswodenk@vollack.de

 

 

 

Fazit

Die Klimaschutzziele der Bundesregierung stellen viele Firmen in den kommenden Jahren vor große Herausforderungen. Nachhaltige Gebäudelösungen können wesentlich zum Erreichen der Ziele beitragen und bringen für Unternehmen in vielerlei Hinsicht Mehrwert und Wettbewerbsvorteile. Unsere Kunden Solarparc und GfA sind zwei gelungene Beispiele, wie sich Organisationen bestens für eine klimaneutrale Zukunft aufstellen können.