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Kunst + Kultur.

Kultur zeigt die gestalterische Kraft, die Gesellschaften trägt. Kunst und Kultur spiegeln gesellschaftlichen Austausch wider, sie weisen über das alltägliche Geschehen hinaus. Die Beschäftigung mit Kunst in unterschiedlichen Ausdrucksformen ist für Vollack ein wichtiger Teil der Unternehmenskultur.

Ausstellungen im FORUM 1.

Das Prinzip der Wandlung.

Kunst bereichert die Arbeitswelt und lädt ein zum Dia­log. Sie inspiriert und regt zum Nachdenken an. Neues, Unbekann­tes erschließt sich. Perspektiven wechseln. Wir sind überzeugt, dass Krea­tivität der Motor für Veränderung, Wei­ter­entwicklung und Erneuerung ist. Diese Kraft fördern wir mit einem Aus­stellungskon­zept, das sich dem Prinzip der Wandlung ver­schrie­ben hat.

KPM Karl Peter Muller: Ausstellung „Grenzgänger“ im FORUM 1.

Künstler KPM Karl Peter Muller steht für expressive Malerei, die er unbefangen pflegte. Dass dabei Freude und Genuss am Leben wichtige Parameter waren, wird in Mullers Motiven und intensiven Farbwelten deutlich. Zum Teil entsteht der Eindruck, die Farbflächen hätten einer Zähmung durch den Künstler bedurft, der sie für den Betrachter eingefangen hat. Als Freiheit des Künstlers sah er es an, Grenzen zu überschreiten, nicht der Konformität zu erliegen, scheinbar Gegensätzliches zu überbrücken.

Ägyptisches Bilderbuch
1994
203 x 205 cm
Acryl und Mischtechnik auf Leinwand 

Nicht selten zeigen sich diametrale Gegensätze, so zum Beispiel, wenn die Suche nach der Schönheit mit dem Kampf gegen sie kollidiert. Solche Zusammenstöße waren es, die den Künstler zeichnen, schreiben und malen ließen, bis, so wird berichtet, „die Fetzen flogen“. Und er suchte nicht nur künstlerisch nach der Verbindung verschiedener Kunstformen; er war auch ein Grenzgänger als Clubgründer und Gastronom. Sein 1967 in Karlsruhe eröffneter Club „ubu“ war eine Kombination aus Kaffeehaus, Kneipe, Diskothek, Galerie und Theater. Das Haus der Geschichte in Stuttgart würdigte das Kunstlokal – heute würde man sagen: die „Kultur-Location“ – 2017 in seiner Ausstellung „… denn die Zeiten ändern sich“. Die 60er-Jahre in Baden-Württemberg“ ausdrücklich: „Als Freiraum für kulturelle Avantgarde nahm Mullers Schöp­fung in Karlsruhe eine Vorreiterrolle ein.“

Der Künstler verstarb im Jahr 2000, seine Tochter Josefine Müller leitet zusammen mit Familie und Freunden den Verein der Akademischen Werkstätten e.V., den KPM noch zu Lebzeiten gründete. Das umfangreiche Œuvre wird so bewahrt und zugänglich gemacht. Darüber hinaus verfolgt der Verein das Ziel, aktiv das Werk „älterer“ Künstler zu unterstützen. Geprägt von einer Philosophie der Grenzüberschreitungen und getreu dem Motto „Kunst für alle“ verschmelzen dort Disziplinen, wie Malerei, Musik, Tanz oder Sprache zugunsten eines umfassenden Kunstbegriffs.

Karlsruhe Multiple: Gemeinsam Gutes tun.

Das Karlsruhe Multiple wurde 2022 im vierten Jahr fortgesetzt. Das Kunstprojekt, das Vollack initiiert hat, ist eine Kooperation mit dem Zoo Karlsruhe und der Staatlichen Majolika Manufaktur. Mit dem Projekt Karlsruhe Multiple möchte Vollack gemeinsam mit den Partnern Natur und Kultur zugunsten des Artenschutzes verbinden und gleichzeitig kreative Impulse geben. Gemeinsam Gutes tun – das steht im Zentrum.

Das Karlsruhe Multiple 2022: Flusspferd Blue.

Nachdem das Projekt im vergangen Jahr aufgrund der Pandemie pausieren musste, ist das Karlsruhe Multiple 2022 mit großem Erfolg zurück. Das Konzept sieht in jedem Jahr vor, dass eine bedrohte Tierart künstlerisch umgesetzt wird. So wird eine große Skulptur geschaffen, die den Zoo Karlsruhe schmückt, und eine limitierte Serie von 100 kleinen Kunstwerken, den Multiples, aus deren Verkauf eine Spende zum Schutz und Erhalt der Tiere gebildet wird. Die diesjährige Figur eines Flusspferds, die von Künstlerin Irmela Maier  umgesetzt und auf der art KARLSRUHE im Juli erstmals der Öffentlichkeit präsentiert worden ist, eroberte wiederum die Herzen der Menschen. Bereits mit dem Messestart war die komplette Edition vergeben. Von jedem verkauften Exemplar flossen 100 Euro an die Artenschutzstiftung Zoo Karlsruhe.

Die auf 100 Exemplare limitierte Serie der Multiples präsentierte sich in irisierendem Türkisblau. Das Flusspferd erhebt sich scheinbar aus den Fluten. Künstlerin Irmela Maier zeigte das Tier besonders naturalistisch und spielte zugleich mit dem Motiv des ägyptischen Nilpferds, das in türkisfarbener Glasur als Grabbeigabe Kraft und Stärke symbolisierte. Wie sich die Zeiten ändern: Heute benötigen die Tiere unseren Schutz.

Entdecken Sie auch das jeweilige Karlsruhe Multiple der vergangenen Jahre.

2020: Humboldt-Pinguin „Change!“

Umweltzerstörung und Klimawandel gefährden immer mehr Tier- und Pflanzenarten. Zu ihnen zählt der von der Pazifikküste Südamerikas stammende Humboldt-Pinguin. Die Skulptur des Künstlers Klaus Gutowski zeigte 2020 anschaulich die Veränderung des Lebensraumes dieses Wasservogels. Durch die Überfischung der Meere und den Abbau des für die Tiere lebenswichtigen Guanos ist er in Gefahr. Der Appell-Charakter wurde zum Titel der Skulptur: „Change!“. Sie erwartet die Zoobesucher in direkter Nachbarschaft der tierischen Artgenossen.

2019: Der Rote Panda
Katzenbär

Das Karlsruhe Multiple 2019 hieß „Katzenbär“ und machte auf die stark gefährdete Art des Roten Panda oder Katzenbär aufmerksam, den Zoologe Frederic Cuvier als das „schönste Säugetier auf Erden“ bezeichnete. Künstler Daniel Wagenblast schuf die Figur, die das Tier auf einer bewahrenden Hand zeigte. Die große Skulptur wurde im April 2019 an den Zoo übergeben, um ihren Platz in der Nähe des Geheges der in Karlsruhe lebenden Roten Pandas zu finden.

2018: Auftakt mit
„Ich bin ein Elefant“

Vollack feierte 2018 das 30-jährige Bestehen und initiierte das Kunstprojekt Karlsruhe Multiple. Die Initiative wurde gemeinsam mit dem Zoo und der Majolika Manufaktur als aktiver Beitrag für den Artenschutz in die Tat umgesetzt. „Ich bin ein Elefant“ – lautete der Titel der daraus entstandenen Keramikskulptur, die bei der Kunstmesse art KARLSRUHE 2018 erstmals der Öffentlichkeit präsentiert wurde. Künstlerin Anna Dorothea Klug hatte die Figur geschaffen. Die Figur steht seitdem unweit der Dickhäuteranlage im Zoo. Innerhalb von 24 Stunden waren alle 100 Multiples verkauft. Ein begeisternder und ermutigender Start!

Andreas Helmling
im FORUM 1.
Dauerausstellung

Skulptur “Zusammen wirken”

Künstler Andreas Helmling, seit Jahrzehnten mit Vollack eng verbunden, ist verstorben. Wir trauern um eine kreative Persönlichkeit, die unser Unternehmen mit seiner Kunst viele Jahre begleitet hat. Gemeinsame Skulpturenprojekte, wie das „Ettlinger Tor“ in Karlsruhe an der Südtangente, das Werk „Zusammen wirken“ vor dem FORUM 1 oder die von unseren Kundinnen und Kunden und uns liebgewonnenen „Eröffnungsskulpturen“, die zahlreiche Bauwerke schmücken, zeugen von seiner Arbeit und unserer Freundschaft.

Mit seiner Kunst suchte Helmling den Bezug zum Menschen. „Kunst entsteht im Dialog“, war er überzeugt. Mit Vollack arbeitete er seit den Neunziger Jahren zusammen. Die Skulpturen im Unternehmenssitz FORUM 1 und in der umgebenden Außenanlage sind Teil der Vollack Welt geworden.

So begrüßt die große Skulptur „Zusammen wirken“ vor dem Gebäude Mitarbeitende und Gäste. Sie ist zugleich ein Symbol für die Haltung des Unternehmens in der Zusammenarbeit und für die Vollack Werte: Ideenreich. Respektvoll. Umsetzungsstark. Verlässlich.

Ein ein­drucksvolles skulpturales Werk in leuchtendem Blau – eine Schenkung von Vollack an die Fächerstadt – belebt außerdem die Südtangente als Verkehrshauptschlagader Karlsruhes. „Was Vollack und mich eint ist der Gedanke, dass unser Schaffen über den bloßen Grundnutzen hinausgeht“, erklärte Helmling.

Skulptur Ettlinger Tor

Andreas Helmlings Skulptur „Ettlinger Tor“, 80 Tonnen schwer und beeindruckend in ihrer Größe und Ausdehnung, wurde anlässlich des 150. Jahrestages der Badischen Revolution geschaffen. Ihre Entstehung wurde von Vollack initiiert, mit 40 Partnerunternehmen realisiert und 1998 an die Stadt übergeben. Bei Nacht im Licht erstrahlend, ist sie ein Wahrzeichen für die Fächerstadt und erinnert wirkungsvoll an eines ihrer historischen Stadttore.

Sie sind selbst Künstler oder Künstlerin und an einem Kontakt interessiert? Sie möchten mehr über unsere Kuntprojekte erfahren? Kontakt und nähere Informationen: kunst@vollack.de.

 

 

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