Kunst + Kultur

Kunstvoll.

Isa Dahl im FORUM 1.
„Durch-Schau“

 

 

 

 

 

 

 

 

Ausstellung ab Juni 2018.

Isa Dahls Bilder führen den Blick des Betrachters durch gewundene, spiral-förmig gedrehte oder übereinander geschachtelte Strukturen, die sich bei genauerem Hinsehen als kraftvolle Pinselschwünge entpuppen, die sich quasi selbst zitieren: die künstlerischen Mittel der Form und Farbe. Der Künstlerin gelingt damit eine ganz eigene Bildhaftigkeit und Präsenz.

Im Zentrum vieler Arbeiten öffnet sich eine Art “Leerstelle”, die den Blick des Betrachters fokussiert, zugleich aber in die Tiefe lenkt. Der Tiefenraum wird malerisch erzeugt durch die für Isa Dahl charakteristische Lasurtechnik, das Übereinanderlegen feinster Farbschichten – und die Überlagerung räumlicher Strukturen. Auch wenn die Malerei selbst unbewegt, immobil, ist, spürt man in diesen Arbeiten doch einen kaum gebändigten Bewegungsdrang, sie haben gleichsam eine mobile und zeitliche Dimension. Dabei steht das scheinbar Impulsive als Komposition am Ende einer systematischen, durchaus akribischen Vorarbeit aus fotografischem Festhalten in Natur oder  Stadtraum und Skizze, Tusche- oder Pastellzeichnung, ist also keinesfalls bloße Intuition und spielerische Momentaufnahme.

Scheinbar Immobiles wird mobil, ein Raum entwickelt seine ganz eigene Dynamik und zieht den Menschen in seinen Bann – alles das sind Eindrücke, die uns bei Vollack vertraut sind. Lassen wir uns doch anstecken von den Möglichkeiten, die Räume und Gebäude schaffen können und möchten diese Inspiration weitergeben an unsere Bauherren und Nutzer. Dann nehmen wir den Blick des Betrachters ein, der sich vertieft und in Unternehmenskulturen hineinschaut, mit den Kunden gemeinsam ihre Prozesse durchläuft, um eine Gebäudelösung zu entwickeln, die Menschen beschwingt, dynamisiert und fasziniert. Auch dabei bedarf es methodischer Vorbereitung, ja Recherche, konzentriertem Hinsehen und der Offenheit, Abläufe und das operative Zusammenwirken immer wieder neu zu sehen. Eine „Durch-Schau“.

 

Das Karlsruhe Multiple.
Skulptur 2018: „Ich bin ein Elefant“

Vollack feiert 2018 das 30-jährige Bestehen. „Wir finden, wir haben 30 gute Gründe, Gutes zu tun“, so Reinhard Blaurock, Geschäftsführender Gesellschafter. So initiierte Vollack das Kunstprojekt Karlsruhe Multiple, bei dem Natur und Kultur verschmelzen und sich gegenseitig bedingen.

„Ich bin ein Elefant“ – lautet der Titel der daraus entstandenen Keramikskulptur von Anna Dorothea Klug. Die Initiative der Vollack Gruppe wurde gemeinsam mit dem Zoo und der Majolika Manufaktur als aktiver Beitrag für den Artenschutz in die Tat umgesetzt. Das Projekt soll Impulse geben und der Verbundenheit mit Karlsruhe Ausdruck verleihen.

Künstlerin Anna Dorothea Klug schuf die namensgebende Skulptur als serielles Kunstwerk in limitierter Auflage und zudem eine menschengroße Figur, die als Gabe für den Zoo die Elefantenanlage schmückt. Die Arbeit der Künstlerin wurde im Rahmen eines Wettbewerbs von einer Jury unter Mitwirkung von Bürgermeister Michael Obert als Repräsentant der Stadt Karlsruhe und Karl Ewald Schrade, Kurator der art KARLSRUHE, ausgewählt.

Das Multiple ist in einer Auflage von 100 Stück in der Majolika Manufaktur entstanden und von der Künstlerin einzeln bemalt, nummeriert und signiert. Von jeder verkauften  Keramik flossen 100 Euro an die Artenschutzstiftung Zoo Karlsruhe. Bei der art KARLSRUHE 2018 wurde das Kunstprojekt erstmals der Öffentlichkeit präsentiert und die Unterstützung war überwältigend. Am Mittag des ersten Messetages waren bereits alle Exemplare des neuen „Karlsruhe Multiple“ vergeben.

Mit dem großen Erfolg ist die Entscheidung für eine Fortführung gefallen; Vollack dankte ausdrücklich allen Unterstützern. 2019 wird es wieder ein Karlsruhe Multiple zugunsten der Artenschutzstiftung geben.

 

Andreas Helmling im FORUM 1
Dauerausstellung

Vollack Forum 1

Andreas Helmling sucht mit seiner Kunst den Bezug zum Menschen. „Kunst entsteht im Dialog“, ist er überzeugt. Mit Vollack arbeitet er seit den neunziger Jahren zusammen. Im Unternehmenssitz FORUM 1 und in der umgebenden Außenanlage werden Skulpturen gezeigt. Sie sind Teil der Vollack Welt geworden.

Ein ein­drucksvolles skulpturales Werk in leuchtendem Blau – eine Schenkung von Vollack an die Fächerstadt – belebt außerdem die Südtangente als Verkehrshauptschlagader Karlsruhes. „Was Vollack und mich eint ist der Gedanke, dass unser Schaffen über den bloßen Grundnutzen hinausgeht“, erklärt Helmling.

So begrüßt die große Skulptur „Zusammen wirken“ vor dem Gebäude Mitarbeiter und Besucher. Sie ist zugleich ein Symbol für die Haltung des Unternehmens in der Zusammenarbeit und für die Vollack Werte: Ideenreich. Respektvoll. Umsetzungsstark. Verlässlich.

Kunst ist für Vollack ein wichtiger Teil der Unternehmenskultur. Sie bereichert die Arbeitswelt, inspiriert und verändert Perspektiven.

Ausstellungen auch an anderen Unternehmensstandorten. Nähere Informationen: kunst@vollack.de