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Kunst + Kultur.

Kultur zeigt die gestalterische Kraft, die Gesellschaften trägt. Kunst und Kultur spiegeln menschlichen Austausch wider, sie weisen über das alltägliche Geschehen hinaus. Die Beschäftigung mit Kunst in unterschiedlichen Ausdrucksformen ist für Vollack ein wichtiger Teil der Unternehmenskultur.

Ausstellungen im FORUM 1.
Das Prinzip der Wandlung.

Kunst bereichert die Arbeitswelt und lädt ein zum Dialog. Sie inspiriert und regt zum Nachdenken an. Neues, Unbekanntes erschließt sich. Perspektiven wechseln. Wir sind überzeugt, dass Kreativität der Motor für Veränderung, Weiterentwicklung und Erneuerung ist. Diese Kraft fördern wir mit einem Ausstellungskonzept, das sich dem Prinzip der Wandlung verschrieben hat.

Kerstin Sokoll:
Ausstellung „Voller Farben“ im FORUM 1.

Kerstin Sokolls Werke geben der der Emotionalität Raum. Intensiv und nur scheinbar abstrakt faszinieren ihre Bilder und laden ein, sich im besten Sinn in ihnen zu verlieren. Energiegeladen und mit expressiver Kraft schafft sie Eindrücke, die durch ihre Farben und Strukturen berühren. Ihre Kompositionen sind nicht etwa zufällig inszeniert; sie sind vielschichtig und tiefsinnig. Die Künstlerin arbeitet mit klassischen Malmitteln, vor allem in Acryl auf Lein­wand, die sie in Mixed-Media-Technik in Werke verwandelt, welche an der Grenze zur Collage sind oder diese überschreiten. An tiefe Wälder, Unter­wasserwelten oder oszillierende Galaxien erinnernde Impressionen nehmen Betrachtende gefangen.

Himmelsglanz
Acryl auf Leinwand
140 x 100 cm

Mit ihrer internationalen Ausstellungstätigkeit sowie umfassenden Präsentationen ihrer Arbeiten in renommierten Publikationen in Europa, USA und Australien erobert die Karlsruher Künstlerin Kerstin Sokoll das Kunstpublikum weltweit.

2019 erfuhr ihr Werk eine mehrfache Auszeichnung: Ihre Werkserie „(not) far away“ war während der 58. Biennale in Venedig sowohl in der Ausstellung „Consciousness“ im Palazzo Ca‘ Zanardi als auch in der Kunstschau „Visions“ im „THE ROOM Contemporary Art Space“ zu sehen.

Farben und Formen, Material und Komposition - ihr Zusammenwirken und ihre inneren Beziehungen, alles das fasziniert auch Menschen, die sich mit der Konzeption von Räumen und Flächen befassen. So fühlte sich Vollack immer der Kunst nah. Inspirieren, aufladen – immer wieder sind es Metaphern aus dem Bereich der Energie, mit denen sich Kunst und das Zusammenarbeiten von Menschen beschreiben lässt.

Die neue Ausstellung im Vollack FORUM 1 zeigt sich als Inspirationsquelle, die die Arbeitswelt belebt und Anreize für Mitarbeitende und Gäste schafft. Kunst ver­leiht Räumen neue Dimensionen und sie kann ein beflügelnder Energielieferant sein, davon sind wir überzeugt.

Hier finden Sie das Handout zur Ausstellung.

Karlsruhe Multiple: Gemeinsam Gutes tun.

Das Karlsruhe Multiple wurde 2026 im achten Jahr fortgesetzt. Das Kunstprojekt, das Vollack initiiert hat, ist eine Kooperation mit dem Zoo Karlsruhe. Mit dem Projekt möchte Vollack zugunsten des Artenschutzes eine Brücke zwischen Natur und Kultur bauen und gleichzeitig kreative Impulse für die Stadt und ihre Bürger geben.

Das Karlsruhe Multiple 2026: Hyazinthara „Arara Azul”.

Das Konzept Karlsruhe Multiple sieht in jedem Jahr vor, eine bedrohte Tierart künstlerisch umzusetzen. So wird eine große Skulptur geschaffen, die dem Zoo Karlsruhe gestiftet wird, und eine limitierte Serie von 100 kleinen Kunstwerken, den Multiples, aus deren Verkauf eine Spende für die Artenschutzstiftung Zoo Karlsruhe erwirtschaftet wird. 

Weniger als 5.000 Hyazintharas leben noch in den Regenwäldern Südamerikas. Laut der Weltnaturschutzunion IUCN gilt der größte flugfähige Papagei der Welt als gefährdet. Hauptursachen für den Rückgang sind die Zerstörung des Lebensraums durch Abholzung und der illegale Handel.

Deshalb widmet das Kunst- und Artenschutzprojekt „Karlsruhe Multiple“ 2026 dem Hyazinthara eine Skulpturenedition der Bildhauerin Irmela Maier. „Die Natur übertrifft jede Kunst: Was für ein schönes Tier! Und wie geschickt ein Hyazinthara seine Krallen als Werkzeuge einsetzt!“, beschreibt die Künstlerin ihre Faszination für die bedrohten Vögel.

Die Skulptur mit dem Namen „Arara Azul“ – portugiesisch für „Blauer Ara“ – wurde auf der art KARLSRUHE 2026 präsentiert. Von jedem verkauften Exemplar spendet Vollack 100 Euro an die Artenschutzstiftung Zoo Karlsruhe.

 

Entdecken Sie auch das jeweilige Karlsruhe Multiple der vergangenen Jahre.

2025: Eisbär „Urs“

Im Jahr 2025 wurde das zeitgleich im Zoo Karlsruhe aufwachsende Jungtier eines Polarbären als drittes Kunstwerk von Künstlerin Irmela Maier umgesetzt. Die Skulptur eines spielenden Eisbären hat bei der art KARLSRUHE die Herzen der Menschen erobert; bereits während der Messe war die komplette Edition zugunsten der Artenschutzstiftung Zoo Karlsruhe vergeben. „Urs“, abgeleitet von Ursus, der Bär, schmückt inzwischen auch als große Figur die Eisbärenanlage und thematisiert als Klimabotschafter die Bedrohung seiner Artgenossen.

2024: Giraffe „Sabana“

Mit ihrem langen Hals und ihrer einzigartigen Fellzeichnung gehört die Giraffe zu den eindrucksvollsten Bewohnern Afrikas, bedroht sind alle unterschiedlichen Arten. Das Karlsruhe Multiple 2024 zeigt eine Netzgiraffe. Nur sehr selten kann man die Tiere in so ungewöhnlicher Haltung sehen. Nur, wenn sie sich sehr sicher fühlen, nehmen sie diese entspannte Position ein. Kunstwerk „Sabana“ – von Künstlerin Irmela Maier geschaffen – greift den Ursprung der Bezeichnung ihres Lebensraumes auf: Das Wort ist die karibisch-spanische Bezeichnung für Savanne.

2022: Flusspferd „Blue“

Nachdem das Projekt 2021 aufgrund der Pandemie pausieren musste, wurde 2022 Flusspferd „Blue“ umgesetzt. Künstlerin Irmela Maier entwarf eine Keramik in irisierendem Türkisblau. Das Flusspferd erhebt sich scheinbar aus den Fluten. Künstlerin Irmela Maier zeigte das Tier besonders naturalistisch und spielte zugleich mit dem Motiv des ägyptischen Nilpferds, das in türkisfarbener Glasur als Grabbeigabe Kraft und Stärke symbolisierte. Wie sich die Zeiten ändern: Heute benötigen die Tiere unseren Schutz.

2020: Humboldt-Pinguin „Change!“

Umweltzerstörung und Klimawandel gefährden immer mehr Tier- und Pflanzenarten. Zu ihnen zählt der von der Pazifikküste Südamerikas stammende Humboldt-Pinguin. Die Skulptur des Künstlers Klaus Gutowski zeigte 2020 anschaulich die Veränderung des Lebensraumes dieses Wasservogels. Durch die Überfischung der Meere und den Abbau des für die Tiere lebenswichtigen Guanos ist er in Gefahr. Der Appell-Charakter wurde zum Titel der Skulptur: „Change!“. Sie erwartet die Zoobesucher in direkter Nachbarschaft der tierischen Artgenossen.

2019: Der Rote Panda
Katzenbär

Das Karlsruhe Multiple 2019 hieß „Katzenbär“ und machte auf die stark gefährdete Art des Roten Panda oder Katzenbär aufmerksam, den Zoologe Frederic Cuvier als das „schönste Säugetier auf Erden“ bezeichnete. Künstler Daniel Wagenblast schuf die Figur, die das Tier auf einer bewahrenden Hand zeigte. Die große Skulptur wurde im April 2019 an den Zoo übergeben, um ihren Platz in der Nähe des Geheges der in Karlsruhe lebenden Roten Pandas zu finden.

2018: Auftakt mit
„Ich bin ein Elefant“

Vollack feierte 2018 das 30-jährige Bestehen und initiierte das Kunstprojekt Karlsruhe Multiple. Die Initiative wurde gemeinsam mit dem Zoo und der Majolika Manufaktur als aktiver Beitrag für den Artenschutz in die Tat umgesetzt. „Ich bin ein Elefant“ – lautete der Titel der daraus entstandenen Keramikskulptur, die bei der Kunstmesse art KARLSRUHE 2018 erstmals der Öffentlichkeit präsentiert wurde. Künstlerin Anna Dorothea Klug hatte die Figur geschaffen. Die Figur steht seitdem unweit der Dickhäuteranlage im Zoo. Innerhalb von 24 Stunden waren alle 100 Multiples verkauft. Ein begeisternder und ermutigender Start!

Andreas Helmling
im FORUM 1.
Dauerausstellung

Skulptur “Zusammen wirken”

Künstler Andreas Helmling, seit Jahrzehnten mit Vollack eng verbunden, ist verstorben. Wir trauern um eine kreative Persönlichkeit, die unser Unternehmen mit seiner Kunst viele Jahre begleitet hat. Gemeinsame Skulpturenprojekte, wie das „Ettlinger Tor“ in Karlsruhe an der Südtangente, das Werk „Zusammen wirken“ vor dem FORUM 1 oder die von unseren Kundinnen und Kunden und uns liebgewonnenen „Eröffnungsskulpturen“, die zahlreiche Bauwerke schmücken, zeugen von seiner Arbeit und unserer Freundschaft.

Mit seiner Kunst suchte Helmling den Bezug zum Menschen. „Kunst entsteht im Dialog“, war er überzeugt. Mit Vollack arbeitete er seit den Neunziger Jahren zusammen. Die Skulpturen im Unternehmenssitz FORUM 1 und in der umgebenden Außenanlage sind Teil der Vollack Welt geworden.

So begrüßt die große Skulptur „Zusammen wirken“ vor dem Gebäude Mitarbeitende und Gäste. Sie ist zugleich ein Symbol für die Haltung des Unternehmens in der Zusammenarbeit und für die Vollack Werte: Ideenreich. Respektvoll. Umsetzungsstark. Verlässlich.

Ein ein­drucksvolles skulpturales Werk in leuchtendem Blau – eine Schenkung von Vollack an die Fächerstadt – belebt außerdem die Südtangente als Verkehrshauptschlagader Karlsruhes. „Was Vollack und mich eint ist der Gedanke, dass unser Schaffen über den bloßen Grundnutzen hinausgeht“, erklärte Helmling.

Skulptur Ettlinger Tor

Andreas Helmlings Skulptur „Ettlinger Tor“, 80 Tonnen schwer und beeindruckend in ihrer Größe und Ausdehnung, wurde anlässlich des 150. Jahrestages der Badischen Revolution geschaffen. Ihre Entstehung wurde von Vollack initiiert, mit 40 Partnerunternehmen realisiert und 1998 an die Stadt übergeben. Bei Nacht im Licht erstrahlend, ist sie ein Wahrzeichen für die Fächerstadt und erinnert wirkungsvoll an eines ihrer historischen Stadttore.

Sie sind selbst Künstlerin oder Künstler und an einem Kontakt interessiert? Sie möchten mehr über unsere Kunstprojekte erfahren? Kontakt und nähere Informationen: kunst@vollack.de.

 

 

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