Kunst + Kultur

Kunstvoll.

KPM Karl Peter Muller im FORUM 1.
Ausstellung „Grenzgänger“

 

 

 

 

 

 

 

 

Künstler KPM Karl Peter Muller steht für expressive Malerei, die er unbefangen pflegte. Dass dabei Freude und Genuss am Leben wichtige Parameter waren, wird in Mullers Motiven und intensiven Farbwelten deutlich. Zum Teil entsteht der Eindruck, die Farbflächen hätten einer Zähmung durch den Künstler bedurft, der sie für den Betrachter eingefangen hat. Als Freiheit des Künstlers sah er es an, Grenzen zu überschreiten, nicht der Konformität zu erliegen, scheinbar Gegensätzliches zu überbrücken. Nicht selten zeigen sich diametrale Gegensätze, so zum Beispiel, wenn die Suche nach der Schönheit mit dem Kampf gegen sie kollidiert. Solche Zusammenstöße waren es, die den Künstler zeichnen, schreiben und malen ließen, bis, so wird berichtet, „die Fetzen flogen“. Und er suchte nicht nur künstlerisch nach der Verbindung verschiedener Kunstformen; er war auch ein Grenzgänger als Clubgründer und Gastronom. Sein 1967 in Karlsruhe eröffneter Club „ubu“ war eine Kombination aus Kaffeehaus, Kneipe, Diskothek, Galerie und Theater. Das Haus der Geschichte in Stuttgart würdigte das Kunstlokal – heute würde man sagen: die „Kultur-Location“ – 2017 in seiner Ausstellung „… denn die Zeiten ändern sich“. Die 60er-Jahre in Baden-Württemberg“ ausdrücklich: „Als Freiraum für kulturelle Avantgarde nahm Mullers Schöp­fung in Karlsruhe eine Vorreiterrolle ein.“

Der Künstler verstarb im Jahr 2000, seine Tochter Josefine Müller leitet zusammen mit Familie und Freunden den Verein der Akademischen Werkstätten e.V., den KPM noch zu Lebzeiten gründete. Das umfangreiche Œuvre wird so bewahrt und zugänglich gemacht. Darüber hinaus verfolgt der Verein das Ziel, aktiv das Werk „älterer“ Künstlerinnen und Künstler zu unterstützen. Geprägt von einer Philosophie der Grenzüberschreitungen und getreu dem Motto „Kunst für alle“ verschmelzen dort Disziplinen, wie Malerei, Musik, Tanz oder Sprache zugunsten eines umfassenden Kunstbegriffs.

Das Karlsruhe Multiple seit 2018.

Das Karlsruhe Multiple wurde 2022 im vierten Jahr fortgesetzt. Das Kunstprojekt, das Vollack initiiert hat, ist eine Kooperation mit dem Zoo Karlsruhe und der Staatlichen Majolika Manufaktur . Mit dem Projekt Karlsruhe Multiple möchte Vollack gemeinsam mit den Partnern Natur und Kultur zugunsten des Artenschutzes verbinden und gleichzeitig kreative Impulse geben. Gemeinsam Gutes tun – das steht im Zentrum. Die auf 100 Exemplare limitierten Multiples, die bei der Kunstmesse art KARLSRUHE erstmals zu sehen waren, konnten innerhalb von 24 Stunden alle verkauft werden. Aus ihrem Erlös floss wieder eine Spende an die Artenschutzstiftung. Der Zoo freute sich auch 2022 über eine XXL-Version der Figur, die dort seit Juli zu sehen ist.

Skulptur 2020: Humboldt-Pinguin „Change!“

 

 

 

 

 

 

Umweltzerstörung und Klimawandel gefährden immer mehr Tier- und Pflanzenarten. Zu ihnen zählt der von der Pazifikküste Südamerikas stammende Humboldt-Pinguin. Eine Skulptur des Künstlers Klaus Gutowski zeigte 2020 anschaulich die Veränderung des Lebensraumes dieses Wasservogels. Durch die Überfischung der Meere und den Abbau des für die Tiere lebenswichtigen Guanos ist er in Gefahr. Der Appell-Charakter wurde zum Titel der Skulptur: „Change!“.

Skulptur 2019: „Katzenbär“

 

 

 

 

 

 

Das Karlsruhe Multiple 2019 hieß „Katzenbär“ und machte auf die stark gefährdete Art des Roten Panda oder Katzenbär aufmerksam, den Zoologe Frederic Cuvier als das „schönste Säugetier auf Erden“ bezeichnete. Künstler Daniel Wagenblast schuf die Figur, die das Tier auf einer bewahrenden Hand zeigt.

Skulptur 2018: „Ich bin ein Elefant“

Vollack feierte 2018 das 30-jährige Bestehen und initiierte das Kunstprojekt Karlsruhe Multiple. Die Initiative wurde gemeinsam mit dem Zoo und der Majolika Manufaktur als aktiver Beitrag für den Artenschutz in die Tat umgesetzt. „Ich bin ein Elefant“ – lautete der Titel der daraus entstandenen Keramikskulptur, die bei der Kunstmesse art KARLSRUHE 2018 erstmals der Öffentlichkeit präsentiert wurde. Künstlerin Anna Dorothea Klug hatte die Elefantenskulptur geschaffen

Andreas Helmling im FORUM 1.
Dauerausstellung

Künstler Andreas Helmling, seit Jahrzehnten mit Vollack eng verbunden, ist verstorben. Wir trauern um eine kreative Persönlichkeit, die unser Unternehmen mit seiner Kunst viele Jahre begleitet hat. Gemeinsame Skulpturenprojekte, wie das „Ettlinger Tor“ in Karlsruhe an der Südtangente, das Werk „Zusammen wirken“ vor dem FORUM 1 oder die von unseren Kunden und uns liebgewonnenen „Eröffnungsskulpturen“, die zahlreiche Bauwerke schmücken, zeugen von seiner Arbeit und unserer Freundschaft.

Skulptur "Zusammen wirken"

Skulptur “Zusammen wirken”

 

Mit seiner Kunst suchte Helmling den Bezug zum Menschen. „Kunst entsteht im Dialog“, war er überzeugt. Mit Vollack arbeitete er seit den Neunziger Jahren zusammen. Die Skulpturen im Unternehmenssitz
FORUM 1 und in der umgebenden Außenanlage sind Teil der Vollack Welt geworden.

So begrüßt die große Skulptur „Zusammen wirken“ vor dem Gebäude unser Team und Gäste Sie ist zugleich ein Symbol für die Haltung des Unternehmens in der Zusammenarbeit und für die Vollack Werte: Ideenreich. Respektvoll. Umsetzungsstark. Verlässlich.

Ein ein­drucksvolles skulpturales Werk in leuchtendem Blau – eine Schenkung von Vollack an die Fächerstadt – belebt außerdem die Südtangente als Verkehrshauptschlagader Karlsruhes. „Was Vollack und mich eint ist der Gedanke, dass unser Schaffen über den bloßen Grundnutzen hinausgeht“, erklärte Helmling.

Kunstwerk Ettlinger Tor (Foto: Alexander Hammer)

 

 

 

 

 

 

Andreas Helmlings Skulptur „Ettlinger Tor“, 80 Tonnen schwer und beeindruckend in ihrer Größe und Ausdehnung, wurde anlässlich des 150. Jahrestages der Badischen Revolution geschaffen. Ihre Entstehung wurde von Vollack initiiert, mit 40 Partnerunternehmen realisiert und 1998 an die Stadt übergeben. Bei Nacht im Licht erstrahlend, ist sie ein Wahrzeichen für die Fächerstadt und erinnert wirkungsvoll an eines ihrer historischen Stadttore.

Kunst ist für Vollack ein wichtiger Teil der Unternehmenskultur. Sie bereichert die Arbeitswelt, inspiriert und verändert Perspektiven.

Ausstellungen auch an anderen Unternehmensstandorten. Nähere Informationen: kunst@vollack.de