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30.03.2026

Richtfest „rückwärts“ auf dem Areal Böhler: Industriegeschichte trifft moderne Arbeitswelt 

Jamestown Areal Böhler feierte gemeinsam mit Vollack und Gästen ein ungewöhnliches Richtfest für die Revitalisierung von Gebäude 21 auf dem Areal Böhler in Meerbusch. Anlass war ein zentraler Meilenstein: der vollständige Rückbau des historischen Daches. Damit schreitet die Umwandlung der ehemaligen Industriehalle in moderne Büroflächen für bis zu 350 Arbeitsplätze voran. Vollack verantwortet die Konzeption, Planung und Umsetzung der Hüllensanierung sowie die Nutzungskonversion.

Sebastian Kahl, Geschäftsführer der Jamestown Areal Böhler, hob die strategische Bedeutung hervor: „Wir schaffen Räume mit nachhaltiger Energieversorgung, die Unternehmen Flexibilität und Identifikation bieten.“ Martin Honak, Geschäftsführer der Areal Böhler Betriebs GmbH, betonte das Ziel, das Areal zu einem modernen, vielseitigen und grünen Standort für Wirtschaft, Kultur und Gemeinschaft weiterzuentwickeln.

Feierten gemeinsam den Baufortschritt: Kambiz Hajizadeh-Zaker, Partner Vollack West, Sebastian Kahl, Bauherr und Geschäftsführer Jamestown Areal Böhler, und Martin Honka, Geschäftsführer Areal Böhler Betrieb.
Foto: Jo Schwartz

Die Herausforderung liegt in der Transformation einer über 100 Jahre alten, dreischiffigen Produktionshalle mit 120 Metern Länge und 18,5 Metern Firsthöhe in eine zukunftsfähige Büroarbeitswelt – bei gleichzeitigem Erhalt ihres historischen Charakters. Kambiz Zaker, Partner Vollack West, weiß: „Dies erfordert sowohl ingenieurtechnische Expertise als auch einen sensiblen Umgang mit der bestehenden Architektur.“ Grundlage bildet eine umfassende Bestandsanalyse, die den Erhalt prägender Elemente mit energetischer Modernisierung verbindet.

So bleiben Teile des Tragwerks, die ehemalige Kranbahn und die Fassade weitgehend erhalten. Gleichzeitig wird die Gebäudehülle – vom Boden über die Außenwände bis zum Dach – energetisch aufgewertet und ressourcenschonend nach aktuellen Standards saniert. Das Dach des Seitenschiffs wurde zurückgebaut, und die Außenwände werden zur Arkade umgebildet. Die geschichtsträchtigen Wände umschließen künftig einen Außenbereich, der für Pausen und als Inspirationsquelle dienen wird.

Im Inneren entstehen zweigeschossige, teils etagenübergreifende Büroarbeitswelt mit Loftatmosphäre. Freitreppen mit Sitzstufen schaffen Kommunikationszonen für den kreativen Austausch. Die flexible Konzeption ermöglicht vielfältige Nutzungen. Die Hüllensanierung soll im Sommer 2026 abgeschlossen sein, der gesamte Ausbau bis Ende 2027.

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