24.09.2026
Transformation braucht Räume, die Entwicklung ermöglichen
Wie werden Gebäude zu Orten, die Wandel begleiten und neue Perspektiven eröffnen? Dieser Frage widmete sich die Veranstaltungsreihe „Work in Progress – so wollen wir leben und arbeiten“ von feco und Sedus, zu der Vollack gemeinsam mit weiteren Gästen im ZKM (Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe) zusammenkam.
Im Mittelpunkt des Abends stand die Auseinandersetzung mit der Zukunft von Arbeits- und Lebenswelten. Diskutiert wurde, wie sich Anforderungen an Gebäude verändern und welche Rolle Räume dabei spielen, Zusammenarbeit, Kreativität und Entwicklung zu fördern.
Nach der Begrüßung durch Corona Federle eröffnete Carsten Kipper, Partner und Geschäftsführer bei Vollack, die Veranstaltung mit einem Impuls zur Transformation von Gebäuden. Im Fokus standen dabei die Chancen, die in bestehenden Immobilien liegen. Gebäude weiterzuentwickeln, Potenziale zu erkennen und Nutzungen an neue Anforderungen anzupassen, gehört zu den zentralen Aufgaben einer zukunftsorientierten Immobilienstrategie.
Einen besonderen Einblick bot die Führung durch das ZKM mit Margit Rosen. Sie zeigte auf, vor welchen Herausforderungen die Bewahrung digitaler Kunst steht. Viele Werke basieren auf Technologien, die heute nur noch von wenigen Spezialisten betreut werden können. Teilweise sind technische Grundlagen bereits so weit überholt, dass Ersatzteile kaum noch verfügbar sind. Gleichzeitig wurde deutlich, welche Bedeutung das ZKM als Ort für künstlerische Entwicklung, Experimentierfreude und interdisziplinären Austausch besitzt.
Das ZKM selbst verdeutlicht eindrucksvoll, welches Potenzial in der Weiterentwicklung bestehender Bausubstanz steckt. Aus einer ehemaligen Industrieanlage entstand ein international anerkannter Ort für Kunst, Technologie und gesellschaftlichen Dialog. Damit wurde das Gebäude selbst zum Beispiel dafür, wie Transformation neue Perspektiven schaffen kann.
Der Abend bot zahlreiche Impulse für den Austausch über die Zukunft von Gebäuden, Arbeitswelten und Standorten. Für Vollack bestätigt sich dabei einmal mehr: Räume sind weit mehr als gebaute Strukturen. Sie schaffen Rahmenbedingungen für Zusammenarbeit, Innovation und wirtschaftlichen Erfolg.
