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Bestandsgebäude sanieren: 
Architektur bewahren, interpretieren, weiterbauen 

Abbrechen oder das Bestandsgebäude sanieren? Tausende Unternehmerinnen und Unternehmer in Deutschland stehen bei ihren Gewerbeimmobilien vor dieser Entscheidung. Immer mehr prüfen, ob ein Neubau tatsächlich die beste Lösung für ihre individuellen Anforderungen ist. Denn im Bestand steckt die Geschichte eines Ortes und häufig eine Bausubstanz mit besonderen Qualitäten. Architektur kann Erinnerung und Zukunft zugleich sein. Ein Bestandsgebäude zu sanieren, erfordert deshalb einen differenzierten Blick auf Architektur. Architektinnen und Architekten werden zu Bewahrern und Weiterentwicklern gewachsener Strukturen. Wer vorhandene Gebäude in die zukünftige Entwicklung einbezieht, schafft moderne Arbeitswelten an etablierten Standorten und verbindet Bestehendes mit neuen Anforderungen. Vollack unterstützt Bauherren dabei, Bestandsgebäude an veränderte Nutzungsanforderungen anzupassen und weiterzuentwickeln.

Ein Bestandsgebäude zu sanieren bedeutet, vorhandene Gebäudestrukturen in die zukünftige Entwicklung einzubeziehen. Viele Gebäude tragen eine eigene Geschichte in sich, geprägt durch ihre Architektur, ihre Lage und ihre Nutzung über die Jahre hinweg. Daher entscheiden sich immer mehr Bauherren für die Revitalisierung ihrer Immobilien. Sie verstehen den Bestand nicht als Einschränkung, sondern als Ausgangspunkt für die Weiterentwicklung eines Standorts.

Architektinnen und Architekten bewahren dabei bestehende Qualitäten und entwickeln diese zeitgemäß weiter. Auf diese Weise entstehen individuelle Arbeitswelten, die den Charakter eines Ortes aufgreifen und zugleich heutigen Nutzungsanforderungen gerecht werden.

Bestandsgebäude sanieren: Halle 21 auf dem Areal Böhler vor der energetischen Modernisierung.

Vorher: In der Halle 21 auf dem Areal Böhler wurde im vergangenen Jahrhundert Stahl produziert. (Foto: Vollack)
Nachher: Vollack bewahrt den Charakter des denkmalgeschützten Gebäudes und entwickelt die historische Industriearchitektur für neue Nutzungsanforderungen weiter. (Visualisierung: Areal Böhler)

Bestandsgebäude sanieren: 
Veränderte Rolle der Architektur 

Die Revitalisierung verändert die Rolle von Architektinnen und Architekten. Sie entwickeln Gebäude weiter und setzen sich zugleich intensiv mit der vorhandenen Bausubstanz auseinander. Diese Aufgabe erfordert ein tiefes Verständnis für die Architektur, die Geschichte und die Besonderheiten eines Gebäudes. Bei der Arbeit im Bestand steht nicht allein der neue Entwurf im Mittelpunkt, sondern auch die Auseinandersetzung mit den Ideen früherer Planerinnen und Planer.

Die zentrale Herausforderung besteht darin, bestehende Qualitäten zu erkennen und behutsam weiterzuentwickeln. Dabei gilt es immer wieder abzuwägen: Wird die bestehende Architektursprache fortgeführt oder bewusst mit neuen Elementen ergänzt? Welche Bauteile bleiben erhalten, welche werden ersetzt? Solche Entscheidungen erfordern Erfahrung, Sorgfalt und ein feines Gespür für den Bestand. So entsteht ein Arbeitsfeld, das bestehende Gebäude an veränderte Anforderungen anpasst und ihre langfristige Nutzung unterstützt.

Respektvoller Umgang: Substanz bewahren 

Die Arbeit mit bestehender Bausubstanz beginnt mit einer gründlichen Analyse. Tragwerk, Gebäudehülle, räumliche Struktur und Nutzungsmöglichkeiten werden sorgfältig untersucht, bevor über Eingriffe entschieden wird. Revitalisierung erfordert dabei einen sensiblen Umgang mit den Qualitäten und Besonderheiten eines Gebäudes.

Nicht selten lassen sich prägende Bauteile wie gusseiserne Säulen, Dielenböden oder Stahlfenster erhalten und in neue Nutzungskonzepte einbinden. Den Charakter eines Gebäudes zu bewahren und gleichzeitig an veränderte Anforderungen anzupassen, ist eine zentrale Aufgabe der Revitalisierung. So entstehen Verbindungen zwischen historischer Bausubstanz und zeitgemäßer Nutzung.

 

Bestandsgebäude sanieren: Mit Respekt vor der Substanz wurden bei der Revitalisierung der ehemaligen Fahrzeughalle die Spuren der Vergangenheit bewahrt.
Bestandsgebäude sanieren: In der revitalisierten „Mall of BR“ sorgt das historische Stahltragwerk für modernen Industriecharme.

Vorher: Mit Blick auf die bestehende Bausubstanz wurden bei der Revitalisierung der ehemaligen Fahrzeughalle von Berlin Recycling prägende Elemente des Gebäudes erhalten.
Heute: Das historische Stahltragwerk verleiht der neuen Arbeitswelt ihren charakteristischen Industriecharakter.
(Fotos: Vollack)

Mehrwert für Bauherren: Wirtschaftlich und strategisch 

Die Revitalisierung von Bestandsgebäuden eröffnet Unternehmen vielfältige Entwicklungsmöglichkeiten. Moderne Gebäudetechnik und bauliche Anpassungen können dazu beitragen, Energiebedarf und Betriebskosten zu reduzieren sowie die Nutzungsqualität zu verbessern. Gleichzeitig bleiben etablierte Standorte erhalten und können an neue Anforderungen angepasst werden.

Flexible Arbeitswelten, anpassungsfähige Grundrisse und eine langfristige Nutzungsperspektive sind weitere Aspekte, die bei Revitalisierungsprojekten eine Rolle spielen. Zudem verändern sich die rechtlichen und technischen Anforderungen an Gebäude kontinuierlich. Die frühzeitige Weiterentwicklung bestehender Immobilien kann Unternehmen dabei unterstützen, auf diese Veränderungen zu reagieren.

Fazit: Bestandsgebäude sanieren mit Haltung und Weitblick 

Bestandsgebäude zu sanieren bedeutet, vorhandene Qualitäten zu erkennen und für zukünftige Nutzungen weiterzuentwickeln. Architektur im Bestand verbindet gewachsene Strukturen mit den Anforderungen von heute und schafft Lösungen, die den Charakter eines Ortes bewahren und zugleich neue Nutzungsmöglichkeiten eröffnen.

Gerade hier sind Erfahrung, architektonisches Know-how und ein sensibler Umgang mit der vorhandenen Bausubstanz gefragt. Die Revitalisierung bestehender Gebäude kann dazu beitragen, Standorte langfristig nutzbar zu halten und an veränderte Anforderungen anzupassen.

Sie planen die Sanierung eines Bestandsgebäudes? Sprechen Sie mit uns über die Möglichkeiten Ihrer Immobilie.
 

Ansprechpartner:

Dominik Fieser

Partner Vollack Süd
Fon +49 721 4768247

Kontaktieren Sie Dominik Fieser auf LinkedIn

 

 

Ansprechpartnerin:

Carmen Lacker

Führung Generalplanung Vollack Süd
Fon +49 721 4768253

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