Kaum etwas besitzt eine solch starke Sogwirkung wie das Empfinden, sinnstiftend tätig zu sein. Werte, Unternehmenskultur, Sinn, alles das formt die Unternehmensidentität. Auch für alle, die neu an Bord kommen, stellen sie wichtige Identifikationspunkte und Leitplanken dar. Insbesondere junge Fachkräfte fordern von Unternehmen verstärkt immaterielle Werte ein. Sie möchten etwas Sinnvolles tun – für sich und ihren Arbeitgeber ebenso wie für die Gesellschaft. Nachhaltigkeit und Transparenz können dabei eine wichtige Rolle spielen. Unternehmen, die ihre Werte als Teil ihres Leitbilds konsequent, dauerhaft und glaubwürdig in Unternehmenskultur übertragen können, werden es in Zukunft leichter haben, neue Talente zu gewinnen und erfahrene langfristig zu binden.

Der Living Mountain von VAUDE zeigt schon am Eingang echte Markenidentität.
Werte und Unternehmenskultur brauchen Wirkungsstätten
Wir bei Vollack sind davon überzeugt, dass gerade im planerischen und baulichen Aspekt der Unternehmenskultur eine Menge Potenzial schlummert. Werte brauchen geeignete Wirkungsstätten. Die Unternehmenskultur braucht Raum, der zu ihr passt. Maßgeschneiderte Gebäude- und Flächenkonzepte, Materialien, Farben und Formen transportieren die Identität einer Organisation und machen die Unternehmenskultur erlebbar. In ihrer Gesamtheit stützen sie die Authentizität und Glaubwürdigkeit. Sind Firmen auch hier schlüssig, klar und überzeugend, können sie die emotionale Bindung der Mitarbeitenden steigern.
Ein überzeugendes Beispiel ist die Firmenzentrale unseres Kunden VAUDE in Tettnang im Allgäu. Verantwortungsvolles Handeln ist der zentrale Unternehmenswert des bekannten Outdoor-Ausrüsters. Dieser Anspruch floss auch in die Erneuerung des Firmensitzes ein. Vollack entwickelte einen ganzheitlichen Masterplan für das mehr als 9.000 Quadratmeter große Areal mit Büroarbeitswelt, Showroom, KiTa sowie Bio-Betriebsrestaurant „Mittagsspitze“ und übersetzte mit VAUDE die Corporate Identity in Gebäudesprache, in eine Corporate Architecture. Konsequent wurde nicht neu gebaut, sondern revitalisiert. Dabei wurde zum Beispiel eine ehemalige Lagerhalle als zukunftsweisende und gesunde Bürowelt „neu geboren“. Selbst vorhandener Stahl aus der Halle wurde wieder verwendet. Wünsche und Anregungen der Mitarbeitenden wurden berücksichtigt. Speziell entwickelte Arbeitsplatzmodule tragen im Multi-Space-Office den Anforderungen von Vertrieb, Produktentwicklung und Management Rechnung. Für den Austausch gibt es neben klassischen Besprechungsräumen auch Sofaecken, Kreativräume und Coffee Lounges. Holz als Baumaterial prägt gemeinsam mit Grünflächen und einer zehn Meter hohen Kletterwand direkt am Eingang des neuen „Living Mountain“ die Outdoor-Feeling-Atmosphäre und die Markenidentität. Für die Projektumsetzung erhielt der VAUDE-Campus die Zertifizierung in Silber der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) und wurde mit dem GreenTec Award ausgezeichnet.

Die zentrale Cafeteria bei TUP ist Ort des Austauschs und des Miteinanders.
Arbeitswelten können sich wie Heimat anfühlen
Neben der Auswahl von Materialien sind bei der Planung auch Aspekte wie Sicherheit, Komfort und Nutzbarkeit von Bedeutung. Ziel ist es, ein Umfeld zu schaffen, in dem Menschen gerne arbeiten, produktiv und kreativ sein können und mit dem sie sich identifizieren. Im Hinblick auf den Aufbau und die Pflege der Employer Brand spielt die Gestaltung der Arbeitswelt eine wesentliche Rolle – denn sie macht die gelebten Werte eines Unternehmens greifbar. Das zeigt beispielsweise auch der Campus des Familienunternehmens Dr. Thomas + Partner (TUP) in Stutensee bei Karlsruhe.

Strahlkraft: Die Mitarbeitenden bei TUP sind stolz auf “ihre” Arbeitswelt.
Geschäftsführer Mathias Thomas ist es wichtig, dass sich sein Team am Arbeitsplatz wohlfühlt. Dafür sorgt eine flexible Raumstruktur, die konzentriertes Arbeiten ermöglicht und gleichzeitig Platz für Begegnung und Kommunikation schafft. Hinzu kommen ein angenehmes Raumklima, viel Licht und eine gute Akustik. Eine zentral geplante Cafeteria bildet das kommunikative Herzstück des Gebäudes. Konzipiert und realisiert hat Vollack den TUP-Campus als zertifiziertes Passivhaus. Das Gebäude ist auf einen geringen Energiebedarf für Heizung und Kühlung ausgelegt. Der Strom für die Lüftungsanlage wird über das Energiekonzept des Gebäudes bereitgestellt. Gerade die Tatsache, in einem Passivhaus tätig zu sein, ergibt für die Mitarbeitenden Sinn und macht die Menschen bei TUP stolz auf „ihre“ Arbeitswelt – sogar so stolz, dass sie am Wochenende Familien und Freunden ihren Arbeitsplatz zeigen.
Fazit
Projekte wie VAUDE und TUP verdeutlichen, wie Vollack mit Unternehmen das große Potenzial von Gebäuden im Employer Branding erfolgreich hebt. Firmen, die ihre Werte und ihre Unternehmenskultur konsequent in den Mittelpunkt der Arbeitswelt stellen, verbessern damit ihre Ausgangsposition im Wettbewerb und überzeugen die Belegschaft und Stelleninteressierte gleichermaßen.


Ansprechpartner:
Reinhard Blaurock
Geschäftsführender Gesellschafter Vollack Gruppe
Fon +49 721 4768422
rblaurock@vollack.de
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